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Kein Sieger im Montagsspiel: 

Aufstiegsaspiranten unzufrieden

19. Aug 2008 11:12
Rostocks Christian Rahn (r.) gegen MSV Neuzugang Cedrick Makiadi
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Mit klarer Zielstellung sind die Erstligaabsteiger MSV Duisburg und FC Hansa Rostock in die 2. Liga gegangen - Wiederaufstieg. Am Montag trafen sie aufeinander und die Punkteteilung war beiden zu wenig.

Beide wollen auf direktem Weg zurück in die erste Bundesliga, doch im ersten Härtetest blieb dem MSV Duisburg und Hansa Rostock das erhoffte Erfolgserlebnis versagt. «Mit der sportlichen Leistung können wir zufrieden sein, aber die Punktausbeute stimmt nicht», sagte MSV-Trainer Rudi Bommer nach dem 2:2 (1:1) im Zweitligaduell mit Rostock. Auch Hansa-Coach Frank Pagelsdorf fand am Montagabend kritische Worte: «Wir haben lange Zeit schlecht gestanden, dennoch hätten wir am Ende unsere Siegchance nutzen müssen.»

In der MSV-Arena hinterließen die Hausherren den besseren Eindruck. 13 neue Profis hatte Duisburg in der Sommerpause verpflichtet, neun davon schenkte Bommer schon zum Auftakt sein Vertrauen. Trotz der Rundumerneuerung bewiesen die «Zebras» ein vielversprechendes Spielverständnis und schafften in beiden Abschnitten einen Blitzstart durch Tore von Sandro Wagner (4.) und Cedrick Makiadi (48.). Regis Dorn (40.) und Enrico Kern (57./Foulelfmeter) gelang jeweils der Ausgleich.

Duisburg in Unterzahl

Bommer, der den MSV seit 2006 trainiert und seitdem eine hohe Fluktuation im Kader hat, kennt die Schwierigkeiten. «Wir brauchen Zeit, bis sich die Mannschaft gefunden hat. Kampf und Offensivverhalten stimmten aber bereits», meinte Bommer, dessen Duisburger nach einer Roten Karte für Innenverteidiger Fernando Avalos von der 56. Minute an dezimiert agieren musste.

Pagelsdorf attestierte seinem Team zum Start der «Mission Aufstieg» noch große Defizite. «Wir möchten zu den rund neun Mannschaften gehören, die um den Aufstieg spielen, aber das wird schwer», sagte der Hansa-Coach. Um Verständnis warb Verteidiger Christian Rahn, der sich vor dem 1:2 von Makiadi düpieren ließ. «Wir spielen jetzt in einer anderen Liga, an die wir uns erst gewöhnen müssen», sagte Rahn, der weiß, dass die Elf schnell zur Form finden sollte. «Schon im Heimspiel am Sonntag gegen Aachen muss ein Sieg her, sonst ist das 2:2 von Duisburg nichts wert.» Der MSV tritt dann beim SV Wehen Wiesbaden an. Bommer ist zuversichtlich: «Dort holen wir uns die gegen Rostock liegen gelassenen Punkte zurück.» (dpa)
 
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