«Ich hatte in den vergangenen drei, vier Wochen keinen Kontakt mehr zum Verbandspräsidenten», sagte Stielike und zeigte sich wenig überrascht von der Entscheidung seines Arbeitgebers, obwohl er Anfang März seine Arbeit beim WM-Teilnehmer von 2006 wieder aufgenommen hatte. Trotz des unschönen Endes bezeichnete er die eineinhalb Jahre mit der Auswahl der Elfenbeinküste als eine gute Zeit: «Die Qualität der Mannschaft und die Lebensfreude der Menschen, das ist das, was haften bleiben wird.» Der in Birkenau/Hessen lebende Stielike hofft nun auf Angebote aus der Branche. «Ich bin für alles offen», sagte er. «Den Feuerwehrmann möchte ich allerdings nicht spielen. Und Priorität hat der spanische Markt. Der deutsche Fußball kann allerdings auch ein Thema werden.»
(dpa)