26.11.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Zuversichtlich: Flick, Köpke und Löw (v.l.)
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Nach der Auslosung der Qualifikationsgruppen herrscht beim DFB Zuversicht vor. Die Mannschaft von Jogi Löw nimmt in Gruppe vier die Favoritenrolle ein. Russland Das Team des niederländischen Erfolgstrainers Guus Hiddink qualifizierte sich dank Englands 2:3-Niederlage gegen Kroatien in letzter Minute für die EM-Endrunde 2008. Angreifer Dimitri Sytschew sicherte mit seinem Tor in Andorra das Ticket für das Team mit Ivan Saenko vom 1. FC Nürnberg. Für die letzte WM-Endrunde 2006 in Deutschland konnte sich die «Sborjana» nicht qualifizieren. Bei der EM 1996 besiegte die deutsche Elf Russland auf dem Weg zum Titelgewinn nach Toren von Klinsmann (2) und Sammer mit 3:0. Traditionell kommen die meisten Spieler von den Moskauer Großklubs sowie dem aktuellen Meister Zenit St. Petersburg. Bilanz: 12 Siege, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen; 45:14 Tore.
RusslandDas Team des niederländischen Erfolgstrainers Guus Hiddink qualifizierte sich dank Englands 2:3-Niederlage gegen Kroatien in letzter Minute für die EM-Endrunde 2008. Angreifer Dimitri Sytschew sicherte mit seinem Tor in Andorra das Ticket für das Team mit Ivan Saenko vom 1. FC Nürnberg. Für die letzte WM-Endrunde 2006 in Deutschland konnte sich die «Sborjana» nicht qualifizieren. Bei der EM 1996 besiegte die deutsche Elf Russland auf dem Weg zum Titelgewinn nach Toren von Klinsmann (2) und Sammer mit 3:0. Traditionell kommen die meisten Spieler von den Moskauer Großklubs sowie dem aktuellen Meister Zenit St. Petersburg.
Bilanz: 12 Siege, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen; 45:14 Tore.
FinnlandDie finnische Nationalmannschaft war noch nie bei einer WM oder EM dabei. Bei der Qualifikation zur EURO 2008 scheiterte das Team von Trainer Roy Hodgson (seit Januar 2006) letztlich durch das 0:0 in Portugal aber nur knapp. Bekannteste Spieler beim Weltranglisten-36. sind Abwehrspieler Sami Hyypiä vom FC Liverpool und Rekordnationalspieler Jari Litmanen, der für die letztlich verpasste EM-Qualifikation noch einmal zurückgeholt wurde. Ebenfalls zum Auswahl-Team zählen Petri Pasanen (Werder Bremen) und Aki Riihilahti (1. FC Kaiserslautern). Gegen Deutschland gab es für Finnland im Jahr 1940 in Leipzig beim 0:13 die höchste Niederlage.
Bilanz: 15 Siege, 4 Unentschieden, 1 Niederlage; 76:15 Tore.
WalesDas Wiedersehen mit dem Team von Trainer John Toshack muss Joachim Löw nicht fürchten, auch wenn es zum Abschluss der EM-Qualifikation am vergangenen Mittwoch in Frankfurt nur ein 0:0 gegeben hatte. Den größten WM-Erfolg feierten die Waliser bei ihrer einzigen Endrunden-Teilnahme 1958 in Schweden, wo sie erst im Viertelfinale gegen Brasilien mit 0:1 verloren. Bekanntester Spieler im Team des Weltranglisten-58. ist Stürmer Craig Bellamy vom Premier-League-Klub West Ham United. Unvergessen bleibt, wie Thomas Häßler 1989 in Köln mit seinem späten 2:1 das Ticket nach Italien löste. Es folgte unter Franz Beckenbauer der dritte und bislang letzte WM-Titel.
Bilanz: 7 Siege, 6 Unentschieden, 2 Niederlagen; 23:10 Tore.
AserbaidschanDer Weltranglisten-118. ist absolutes Neuland für die deutsche Mannschaft. Die Fußballer aus der Republik am Kaukasus konnten sich noch nie für eine WM- oder EM-Endrunde qualifizieren. In der gerade beendeten EM-Qualifikation für 2008 belegte die frühere sowjetische Teilrepublik in einer Gruppe mit Polen und Portugal abgeschlagen den letzten Tabellenplatz. Mit 6:28 Toren kam die Auswahl von Trainer Schahin Dunijew nicht über die Rolle eines Prügelknaben hinaus. Größte Erfolge waren WM-Qualifikationssiege gegen die Schweiz (1:0) und Slowakei (2:0). Rund 8,5 Millionen Menschen leben in Aserbaidschan, die Hauptstadt ist Baku.
Bilanz: Noch kein Länderspiel.
LiechtensteinNeben Wintersport ist Fußball im Zwergenstaat (35.000 Einwohner) eine der beliebtesten Sportarten. Der 123. der Weltrangliste trug erst Anfang der 80er Jahre sein erstes Länderspiel aus. Den ersten Sieg feierte das Fürstentum im Jahr 1998 - ausgerechnet gegen den jetzigen Qualifikations-Gruppengegner Aserbaidschan gab es ein 2:1. Da es nur wenige Vereine gibt, nehmen die Liechtensteiner Clubs am Spielbetrieb in der Schweiz teil. Bekanntester Spieler ist Mario Frick (AC Siena). Im Team von Trainer Hans-Peter Zaugg steht auch Martin Stocklasa von Dynamo Dresden. In der WM-Quali 2006 überraschte die Auswahl beim 4:0 in Luxemburg.
Bilanz: 2 Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen; 17:3 Tore.
(dpa)