Eher Losglück denn Lospech für DFB-Elf
25.11.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Schwerer als die deutsche Mannschaft erwischte es 928 Tage vor dem Turnierstart die Engländer, die sich wie in der EM-Qualifikation mit Kroatien auseinander setzen müssen. Außerdem gehören die Ukraine, Weißrussland, Kasachstan und Andorra der Gruppe 6 an. Insgesamt bewerben sich 199 Teams von allen fünf Kontinenten um die 31 Endrunden-Plätze neben dem gesetzten Gastgeber Südafrika, die bis zum November 2009 in insgesamt 861 Spielen ermittelt werden. Aus Europa qualifizieren sich die neun Gruppensieger direkt für die WM-Endrunde. Die besten acht Gruppen-Zweiten spielen in einer Playoff-Runde die restlichen vier Plätze für 2010 aus.
Bevor aktuelle und ehemalige Fußball-Größen in die Lostöpfe griffen, präsentierte sich Südafrika in einer feurigen und farbenprächtigen Show erstmals als WM-Gastgeber der Weltöffentlichkeit. Vor dem bunten Bilderbogen aus afrikanischer Musik und Folklore hatte Staatspräsident Thabo Mbeki in seiner Eröffnungsrede nach einmal Werbung für das Ausrichterland betrieben: «Ich bin zuversichtlich, dass die Welt des Fußballs in und mit Südafrika feiern wird. Sie wird in 2010 die Schönheit des Kontinents kennenlernen.» Fifa-Präsident Joseph Blatter fügte hinzu: «Es gibt keinen Zweifel, dass die WM ein großer Erfolg sein wird.»
Die 19. Fußball-Weltmeisterschaft wird am 11. Juni 2010 im zur Zeit noch im Bau befindlichen Soccer-City-Stadion von Johannesburg eröffnet. In der 94 700 Zuschauer fassenden Arena findet genau einen Monat später auch das Finale statt. Die Halbfnalpartien gehen in Kapstadt (6. Juli) und Durban (7. Juli) über die Bühne. Das Spiel um Platz drei ist im Nelson-Mandela-Bay-Stadion von Port Elizabeth (10. Juli) angesetzt. Weitere Austragungsorte des Turniers sind Rustenburg, Bloemfontain, Pretoria, Polokwane und Nelspruit. (dpa)

