18. Nov 2008 10:21
Zum ersten Mal gibt es beim DFB bereits bei der Qualifikation für ein Turnier eine leistungsbezogene Prämien-Regelung. Für Michael Ballack und Co. ist es nun auch wichtig, wie sich das Team für die WM 2010 qualifiziert.
Im Falle des Gruppensieges zahlt der DFB seinen Spielern damit immerhin 7500 Euro pro Partie mehr als in der jüngsten Qualifikation für die Europameisterschaft 2008. Dabei hatte jeder Akteur pro Partie noch 12.500 Euro bekommen, maximal waren das bei 12 Spielen 150.000 Euro. Die deutliche Erhöhung begründete der DFB damit, dass im Falle des Gruppensieges ein zusätzlicher Länderspiel-Termin im November 2009 frei wird. Statt der Relegation kann der Verband aus einem weiteren Heim-Länderspiel entsprechend deutliche Mehreinnahmen erzielen.«Die Vereinbarungen gelten selbstverständlich nur für den Fall der Qualifikation für die WM-Endrunde 2010. Wir waren uns in dem fairen und konstruktiven Gespräch schnell einig», erklärte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Der Verbandschef und DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach auf der einen Seite sowie Kapitän Michael Ballack, Miroslav Klose, Torsten Frings und Philipp Lahm als Mannschaftsrat auf der anderen Seite handelten die neue Vereinbarung aus.
Die Nationalmannschaft habe sich zudem freiwillig bereiterklärt, ihre im Jahr 2008 begonnene Unterstützung für ein Projekt der Frauen- WM 2011 fortzusetzen, teilte der DFB mit. Die Spieler werden dafür aus den ihnen zustehenden Einnahmen jährlich etwa 200.000 Euro zahlen, so dass für das derzeit vom WM-Organisationskomitee konzipierte Sozialprojekt «Kinderträume» bis zu eine Million Euro zusammen kommen werden. (dpa)