Rolfes: Als es für mich nicht so gut lief, vor vier Jahren bei Werder Bremen, das war schon schwierig. Da habe ich gemerkt: Mein Weg geht nach unten, nicht nach oben. Es war schwer, das wieder umzudrehen.Frage: Wie haben Sie Ihrer Karriere dann doch den richtigen Dreh gegeben?
Rolfes: Ich habe mein Training umgestellt und zusätzlich mit einem Sprinttrainer trainiert. Ich habe versucht, an meiner langfristigen Entwicklung zu arbeiten und nicht so im Tagesgeschäft zu leben.
Frage: Was brachte das Sprinttraining?
Rolfes: Ich war damals körperlich nicht sehr robust. Ich habe gemerkt, dass ich was tun muss. Ich habe mehr Power bekommen. Ich arbeite in dem Bereich immer noch sehr konzentriert.
Frage: Sie nehmen Ihren Beruf sehr ernst?
Rolfes: Ich lebe professionell. Ich bereite das Training vor und nach. Ich verbessere mich schneller, wenn ich konzentrierter trainiere.
Frage: Bei Bayer Leverkusen sind Sie seit dieser Saison Kapitän …