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Mit England in der WM-Qualifikation: 

Beckhams Heimkehr mit Wohlfühl-Effekt

10. Okt 2008 10:50
«Back for good»: David Beckham
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In der US-amerikanischen Major League Soccer läuft es für den Popstar der Fußball-Szene nicht nach Wunsch, die erneute Einladung zu den Länderspielen gegen Kasachstan und Weißrussland kommt so gerade recht.

Sein Klub Los Angeles Galaxy ziert in der amerikanischen Major League Soccer (MLS) derzeit das Tabellenende. Seine Leistungen sind nur mittelmäßig, seine besten Jahre liegen weit hinter ihm. Für die englische Nationalmannschaft aber ist der Popstar des Fußballs, David Beckham, offenbar noch gut genug.

Nationalcoach Fabio Capello setzt in den beiden WM-Qualifikationsspielen an diesem Samstag in Wembley gegen Kasachstan und am Mittwoch in Minsk gegen Weißrussland fest auf seinen 33-jährigen Mittelfeldspieler. Für Beckham sicher eine willkommene Abwechslung.

Minsk statt Houston

Denn zumindest mit dem Team England, das nach zwei Siegen die Qualifikationsgruppe 6 anführt, hat er Erfolg. Bei Galaxy hingegen gab es für Beckham in den vergangenen 15 Spielen nur einen Sieg. Aus dem einstigen Glamour-Club der MLS ist die Lusche der Liga geworden. Die «Galaktischen» sind drei Spieltage vor Ende der Vorrunde stark vom Play-off-Kurs abgekommen und selbst ihr einst so strahlender Stern Beckham kann keine Richtungskorrektur vornehmen.

Denn der Kapitän fehlt nicht nur am Sonntag im Heimspiel gegen die Colorado Rapids, sondern wegen einer Gelb-Sperre auch am 18. Oktober in der Auswärtspartie bei Meister Houston Dynamo. Erst am 26. Oktober steht der teuerste Import der amerikanischen Sportgeschichte wieder auf dem Rasen - im letzten Vorrundenspiel gegen den FC Dallas.

Viel Geld für fünf Tore

Derzeit deutet alles darauf hin, dass er und seine Mitspieler anschließend Pause haben. Denn Los Angeles rangiert fünf Punkte hinter einem Play-off-Platz - es droht das dritte vorzeitige Saisonende nacheinander. Womöglich ist sogar schon am Wochenende alles entschieden. Die Statistik zumindest verheißt nichts Gutes. Dreimal musste Galaxy in dieser Saison ohne seinen für England abgestellten Star auskommen und holte dabei nur einen Punkt.

Doch auch mit Beckham sah es oft kaum besser aus. Nur sieben der bisherigen 27 Spiele wurden gewonnen. Beckhams Jahresgehalt von rund 50 Millionen Dollar stehen fünf Tore und neun Vorlagen gegenüber.
(dpa/nz)

 
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