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  • Südkorea, Togo, Frankreich, Schweiz

  • Franzosen geben Sieg aus der Hand
    18. Jun 2006 21:47, ergänzt 22:52

    Park Ji-Sung gegen Claude Makelele.
    Bild vergrößern
    Foto: AP
    Ein Tor von Thierry Henry hat den Franzosen im zweiten WM-Spiel gegen Südkorea nicht gereicht. Die Asiaten haben in der Gruppe G nun die besten Chancen auf das Erreichen des Achtelfinales.
     
    Achtjährige Torflaute beendet, aber wieder kein Sieg: Auch im zweiten WM-Spiel blieb Frankreich beim 1:1 (1:0) gegen Südkorea am Sonntag in Leipzig den Nachweis schuldig, zum Favoritenkreis zu gehören. Zwar beendete Thierry Henry mit seinem Treffer in der neun Minuten die seit dem WM-Finaltriumph anhaltende Durststrecke. Doch in der 81. Minute entriss Park Ji-Sung mit seinem Ausgleichstor der «Equipe Tricolore» in der am Ende spannenden Fußball-Partie den schon sicher geglaubten Sieg. Die Franzosen müssen nun fürchten, wie 2002 schon in der Vorrunde zu scheitern.

    Zinedane gesperrt

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  • Doch auch Südkorea steht am letzten Vorrunden-Spieltag in der Gruppe G am Freitag unter Druck. Die Franzosen müssen ihrerseits gegen Togo zudem ohne Zinedine Zidane gewinnen, der wegen seiner zweiten Gelben Karte gesperrt ist und möglicherweise in Leipzig sein letztes Länderspiel absolvierte. Auch Eric Abidal ist nach zwei Mal Gelb zum Zuschauen verurteilt. Die Südkoreaner haben gegen die Schweiz noch ihre Chance auf das Achtelfinale.

    Vor 43.000 Zuschauern im ausverkauften Leipziger WM-Stadion begannen die Franzosen wesentlich engagierter als beim 0:0 im Auftaktspiel gegen die Schweiz. Obwohl Trainer Raymond Domenech in Henry erneut nur eine Spitze aufbot, hatte der Favorit ein deutliches Übergewicht. Dies lag vor allem an der Hereinnahme des wiedergenesenden Florent Malouda, der Jungstar Franck Ribery im Mittelfeld ersetzte und das Spiel seiner Mannschaft ankurbelte. Regisseur Zidane blieb indes wie schon gegen die Schweiz unauffällig.

    Die Franzosen, bei denen Liliam Thuram mit seinem 116. Länderspiel den Rekord von Marcel Desailly einstellte, kamen schnell zu Chancen. Sylvain Wiltord scheiterte nach sieben Minuten noch an Südkoreas Schlussmann Lee Woon-Jae. Zwei Minuten später verarbeitete Henry Wiltords Vorarbeit zu seinem 34. Länderspieltor. Malouda (24.) verzog aus aussichtsreicher Position. Sieben Minuten später erwischte Keeper Lee Woon-Jae einen Kopfball von Patrick Viera eindeutig hinter der Torlinie. Dennoch verweigerte Schiedsrichter Benito Archundia aus Mexiko dem Treffer aus unerfindlichen Gründen die Anerkennung.

    Die Südkoreaner brachten hingegen nichts zustande. Ihr niederländischer Trainer Dick Advocaat hatte überraschend den 2:1- Siegtorschützen gegen Togo, den Duisburger Ahn Jung-Hwan, auf der Bank gelassen. Dem Angriffsspiel der Asiaten tat dieser Verzicht nicht gut. Vor der Pause bekam Frankreichs Torwart Fabien Barthez nichts zu tun.

    Eine Chance, ein Tor

    Advoccat brachte zur zweiten Halbzeit in Seol Ki-Hyeon einen weiteren Stürmer. Auch Ahn durfte nach 70 Minuten mitwirken. Viel besser wurde das Spiel der Südkoreaner zunächst nicht. Zwar wurde die Partie ausgeglichener, in Bedrängnis kamen die Franzosen zunächst nicht. Doch auch sie hatten nicht mehr viel zu bieten. Park Ji Sung von Manchester United nutzte die erste Chance der Südkoreaner zum Ausgleich. Sein Heber in der 81. Minute über Barthez konnte William Gallas nicht auf der Linie wegschlagen. (nz)




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