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  • Mexiko, Iran, Angola, Portugal

  • Angolaner halten torloses Remis
    16. Jun 2006 21:48, ergänzt 23:10

    Angolas Jamba mit einer akrobatischen Einlage
    Bild vergrößern
    Foto: AP
    Auch die Mexikaner haben sich schwer getan mit der dichtgestaffelten Abwehr der Mannschaft aus Angola. Den Afrikanern gelang so die erhoffte Sensation.
     
    Im zweiten Gruppenspiel ist den Fußballern von Angola die erhoffte Überraschung gelungen. Die Afrikaner hielten vor 43.000 Zuschauern in Hannover bis zum Schlusspfiff ein 0:0-Unentschieden. Die Afrikaner machten damit die Gruppe D noch einmal spannend. Zwar gelang den «Schwarzen Antilopen» wie im ersten Spiel gegen Portugal kein Tor, dafür gab es am Ende den ersten WM-Punkt.

    Die erschreckend ideenlosen Mexikaner benötigen jetzt noch einen Zähler im letzten Vorrundenspiel am Mittwoch gegen Portugal, um zum vierten Mal nacheinander in die K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft einzuziehen. Den Angolanern, die noch theoretische Chancen auf das Achtelfinale besitzen, wird am Mittwoch gegen den Iran Andre fehlen, der in der 79. Minute die Gelb-Rote Karte sah.

    «Wir sind sehr glücklich mit dem Punkt», sagte der angolanische Trainer Luis Oliveira Concalves, räumte aber ein: «Drei, vier Mal haben wir Glück gehabt.» Erstaunlich gelassen war Mexikos Kapitän Rafael Marquez: «Wir haben so gut gespielt, wie es nur ging, aber kein Glück im Abschluss gehabt», meinte er und appellierte an seine Kollegen: «Wir müssen die Ruhe bewahren.»

    Chancen auf beiden Seiten

    Mehr in der Netzeitung:
  • Scolari kann Kritik nicht nachvollziehen 12. Jun 2006 14:15, ergänzt 14:26
  • Nur Pauleta trifft gegen Angola 11. Jun 2006 21:47, ergänzt 12. Jun 2006 10:07
  • Iran bricht nach der Pause ein 11. Jun 2006 18:47, ergänzt 21:07
  • Zwar herrschte unter den schätzungsweise 30.000 mexikanischen Fans in der Arena schon lange vor dem Anpfiff Fiesta-Stimmung, doch unter dem Erwartungsdruck der grün-weiß-rot geschmückten Fan-Schar brachen die Mittelamerikaner fast zusammen. Denn anders als beim 0:1 gegen Portugal überstanden die «Schwarzen Antilopen» die Anfangsphase ohne Gegentreffer. Das machte sie immer mutiger, je länger das Spiel dauerte, doch im Abschluss agierten Paulo Figueiredo (23.) und Antonio Mendonca (26.) zu ungenau.

    Das Glück stand ihnen zur Seite, als Mexikos Kapitän Rafael Marquez durch die schlecht postierte Abwehr einen Freistoß aus fast 30 Metern an den Pfosten setzte (14.). Die dickste Chance der Mexikaner vor der Pause machte Torhüter Joao Ricardo zunichte, als er einen Schuss von Franco aus Nahdistanz abblockte (44.).

    Überragender Torwart

    Was Trainer La Volpe seiner Mannschaft in der Halbzeit erzählen wollte, konnte man an seinem Gesicht ablesen. Regungslos, mit finsterer Miene und verschränkten Armen erwartete er seine überraschend ohne Torerfolg in die Halbzeit trottenden Spieler. Wenige Minuten nach dem Seitenwechsel brachte La Volpe in Jesus Arellano einen dritten Stürmer, und der etatmäßige Verteidiger Marquez machte über rechts Druck. Doch in dem zerfahrenen Spiel wollte den Mexikanern nicht viel gelingen. Angolas Schlussmann hielt alles - erst scheiterte Franco in aussichtsreicher Position (56.), wenig später auch Bravo (66.). In der hektischen Schlussphase machten es der eingewechselte Fonseca (82.), Marquez (88.) und Bravo mit einem Pfostentreffer (89.) nicht besser. (nz)




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