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  • Iraner setzen auf Bundesliga-Sturm
    19. Mai 2006 16:23

    Die Iraner.
    Bild vergrößern
    Foto: dpa
    Die besten Fußballer des Iran zieht es mit Vorliebe in die Bundesliga. Im Nationalteam müssen sich auch die Legionäre mit einer defensiven Spielweise anfreunden.
     
    Irans Nationaltrainer Branko Ivankovic steht permanent in der Kritik. Die defensive Ausrichtung seiner Elf gefällt im Iran vielen Leuten nicht. Den Kroaten stört das allerdings reichlich wenig. Schließlich gibt ihm der Erfolg mit der insgesamt dritten Qualifikation für eine WM recht.

    Sicherheitsfußball

    Mehr in der Netzeitung:
  • Der WM-Kader 19. Mai 2006 16:49, ergänzt 11. Jun 2006 16:36
  • Bei genauerem Hinsehen wird aber klar, warum es der Coach so schwer hat. Statt attraktiven Kombinationsfußball zu bieten, verlegt Ivankovic den Schwerpunkt seines Spiels ins Mittelfeld und in die Defensive. Was wiederum den Stürmern das Leben schwer macht. Toptorjäger ist weiterhin Ali Daei, der inzwischen wieder für seinen Heimatverein Saba Battery spielt.

    Der Rest der Sturmreihe steht bei Bundesliga-Klubs unter Vertrag (Mehdi Mahdavikia/HSV, Vahid Hashemian/Hannover, Ali Karimi/FC Bayern). Treffer aus dem Spiel heraus bleiben aber Mangelware. Die Iraner hatten sich auch in der Qualifikation über die Standardsituationen gerettet; hieraus fielen alle entscheidenden Treffer. Viele gab es ohnehin nicht zu bejubeln. Das Team aus dem Iran erwies sich zuletzt als Minimalist.

    Bei den beiden bisherigen WM-Teilnahmen kamen die Iraner nicht über die Gruppenphase hinaus. Auch diesmal gelten sie in der Gruppe D als Außenseiter. (nz)




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