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  • Argentinien, Elfenbeinküste, Serbien/ Montenegro, Niederlande

  • Argentinier begnügen sich mit Remis
    21. Jun 2006 21:46, ergänzt 23:22

    Nicolas Burdisso (l.), Dirk Kuijt
    Bild vergrößern
    Foto: dpa
    Die Argentinier taten in der Partie gegen die Niederlande nur das Nötigste. Im Achtelfinale treffen die Südamerikaner damit auf ein Team aus Mittelamerika.
     
    Bilderschau:
    Die Fußball- Nationalmannschaft aus Argentinien hat in der Gruppe C den ersten Tabellenplatz verteidigt. Den Südamerikanern reichte in ihrem dritten Vorrundenspiel ein 0:0-Remis gegen die Niederlande. Beide Teams hatten sich schon zuvor für die nächste Runde qualifiziert.

    Im Achtelfinale bekommen es die Argentinier damit am Samstag in Leipzig (21 Uhr) mit der Mannschaft aus Mexiko zu tun, die in der Gruppe D den zweiten Tabellenplatz belegt hat. Der Sieger dieser Begegnung trifft im Viertelfinale auf den Sieger der Achtelfinalpartie zwischen Deutschland und Schweden. Die Niederländer stehen am Sonntag (ebenfalls 21 Uhr) in Nürnberg den Portugiesen gegenüber.

    «Wir haben mit Platz eins unser Ziel erreicht. Wir wollen bei dieser WM immer ganz vorne sein», sagte Argentiniens Roberto Ayala. «Wir haben nicht den Fußball gespielt, den wir wollten. Es war ein schwieriges Spiel, weil wir so nicht oft zusammenspielen», erklärte sein Teamkollege Carlos Tevez den Leistungsabfall nach der Pause. «Es war ein schweres Spiel, aber wir haben es gut gemacht», betonte HSV- Profi Rafael van der Vaart, der seinen ersten Turnier-Einsatz über 90 Minuten positiv bewertete: «Schließlich habe ich seit zwei Monaten nicht gespielt.» Auch Ruud van Nistelrooy war mit dem Remis zufrieden: «Ein Punkte war das Maximale, das wir schaffen konnten.»

    Diverse Umstellungen

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  • Die Trainer beider Mannschaften hatten für die Partie in Frankfurt kräftig umgestellt. Bondscoach Marco van Basten ließ mit Ausnahme von Khalid Boulahrouz alle jene Spieler auf der Bank, die mit einer Gelben Karte vorbelastet waren. Zudem blieben Torjäger Arjen Robben, Giovanni van Bronckhorst sowie Mark van Bommel draußen. Van der Vaart spielte zum ersten Mal bei der WM von Beginn an.

    Auch van Bastens Kollege Jose Pekerman schonte diverse Topstars. Dennoch konnte er im Sturm mit Lionel Messi und Tevez zwei Topspieler aufbieten, obwohl Javier Saviola und Hernan Crespo pausierten.

    Boulahrouz im Glück

    Zunächst entwickelte sich ein sehenswerter Schlagabtausch. Die besseren Möglichkeiten hatten aber die Argentinier. Nach neun Minuten tauchte Esteban Cambiasso vor Torwart Edwin van der Sar auf. Boulahrouz klärte im letzten Augenblick. Tevez verpasste nach 17. Minuten knapp das Tor, ebenso wie Juan Riquelme (30.). Die Argentinier kombinieren deutlich sicherer und suchen zielstrebiger den Weg zum Tor als der Gegner.

    Auf der anderen Seite scheiterte Dirk Kuijt aus kurzer Distanz an Argentiniens Schlussmann Roberto Abbondanzieri (18.). Glück hatte Bouhlarouz, der bei einer Rettungsaktion den Ball an den Pfosten des eigenen Tores setzte (28.). Die Herausnahme von gleich fünf Spielern hatte das niederländische Team merklich geschwächt.

    Ohne volles Risiko

    Das zeigte sich auch nach der Pause. Torchancen für die Niederländer blieben weiterhin Mangelware. Ein Schuss von Philipp Cocu ging an das Außennetz (66.). Nun ließen es auch die Argentinier etwas ruhiger angehen, wodurch das Niveau der Partie deutlich absank. Von der erwarteten Spitzenbegegnung war nichts zu sehen. Ohnehin gingen die Spieler beider Mannschaften nicht mit vollem Einsatz in die Zweikämpfe.

    Die Gauchos suchten zwar die Entscheidung, aber nicht um jeden Preis. Bei einem Schuss von Tevez war Van der Sar aber auf dem Posten (73.).

    Die enttäuschten Zuschauer quittierten die Vorstellung beider Mannschaften am Ende mit einem Pfeifkonzert. (nz)




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