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  • Argentinien, Elfenbeinküste, Serbien/ Montenegro, Niederlande

  • Orange-hellblaue WM-Duelle
    20. Jun 2006 11:27

    Maxima mit Prinz Willem Alexander und Tochter Catharina-Amalia.
    Bild vergrößern
    Foto: AP
    Der niederländische Prinz Willem Alexander ist mit der Argentinierin Maxima verheiratet. Beim WM-Gruppenduell der beiden Teams wird die Ehe womöglich auf eine harte Probe gestellt.
     
    Das Duell zwischen den Niederlanden und Argentinien gab es bislang erst drei Mal bei einer Fußball-Weltmeisterschaft. Es endete noch nie mit einem Unentschieden. Die Partien hatten es allesamt in sich. Vor beinahe auf den Tag genau 28 Jahren feierten die Südamerikaner den einzigen Sieg: Am 25. Juni 1978 holten sie sich im Éstadio Monumental von Buenos Aires mit einem packenden 3:1-Erfolg nach Verlängerung zum ersten Mal in der Geschichte des Landes den Weltpokal.

    1974 der hohe Sieg

    Mehr in der Netzeitung:
    Der Triumph vor 77.260 Zuschauern war auch die Revanche für die deklassierende 0:4-Niederlage vier Jahre zuvor. Zwei Tore für die Niederlande steuerte Johan Cruyff 1974 in Gelsenkirchen bei. Die bittere Pleite leitete das Aus für Argentinien in der seinerzeit noch ausgetragenen Finalrunde um den Einzug in das Endspiel ein. Cruyff und Co. fanden letztlich in Deutschland ihren Meister.

    1998 gab es dann das dritte Aufeinandertreffen der Himmelblau-Weißen und des «Oranje»-Teams. Abermals setzten sich die Niederländer durch. Im Viertelfinale von Marseille gewann der Europameister von 1988 mit 2:1. Patrick Kluivert und Dennis Bergkamp trafen in einem mitreißenden Match, das zusätzlich durch zwei Platzverweise (Gelb-Rot für den Niederländer Arthur Numan und Rot gegen Argentiniens Ariel Ortega) an Dramatik gewann. Im Halbfinale scheiterten die Niederlande an Brasilien im Elfmeterschießen.

    Bedeutend lieber erinnern sich die Argentinier an den Triumph im eigenen Land zwei Jahrzehnte zuvor. Die Führung von Mario Kempes hatte der von Ernst Happel als Joker eingewechselte Dirk Nanninga neun Minuten vor dem Ende ausgeglichen. In der Verlängerung war erneut Kempes zur Stelle und schoss die Gastgeber in Front. Ricardo Bertoni machte den Gewinn des ersten von bislang zwei WM-Titeln mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand perfekt. (nz)




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