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  • Argentinien, Elfenbeinküste, Serbien/ Montenegro, Niederlande

  • Niederländer überstehen Sturmlauf
    16. Jun 2006 18:47, ergänzt 23:16

    Das Anschlusstor der Elfenbeinküste
    Bild vergrößern
    Foto: AP
    Ein Doppelschlag hat den Niederländern in der Partie gegen die Elfenbeinküste eine frühe Entscheidung beschert. Für die Afrikaner ist die WM nach der Vorrunde beendet.
     
    Bilderschau:
    Auch in der Vorrundengruppe C ist schon nach dem zweiten Spieltag alles klar. Die Niederländer sind nach dem 2:1 (2:1)-Erfolg gegen das Team der Elfenbeinküste ins Achtelfinale eingezogen. Von diesem Sieg profitierten auch die Argentinier, die damit nach dem 6:0-Kantersieg gegen Serbien und Montenegro ebenfalls die nächste Runde erreicht haben. Platz eins wird nun im letzten Gruppenspiel zwischen Argentinien und den Niederlanden ausgespielt.

    Dagegen ist die WM für das Team der Elfenbeinküste sowie für Serbien nach der jeweils zweiten Pleite schon nach der Vorrunde beendet.

    Van Basten lobt Kampfkraft

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  • Vor 52.000 Zuschauern in Stuttgart tanzten die Holländer nach dem Schlusspfiff und feierten ausgelassen den Zittersieg, den Robin van Persie (23. Minute) und Ruud van Nistelrooy (27.) sichergestellt hatten. «Das war das wichtigste Tor in meinem Fußballer-Leben», sagte der Stürmer von Manchester United. Bakary Kone (38.) hatte zwar für die Ivorer getroffen, konnte die Tränen der enttäuschten «Elefanten» damit aber nicht verhindern.

    «In der zweiten Halbzeit haben wir nur noch verteidigen können. Aber ich habe meinen Jungs ein Kompliment gemacht; sie haben bis zum Schluss gekämpft», sagte van Basten. Der Bondscoach verzichtete zunächst wieder auf die Hamburger Khalid Boulahrouz und Rafael van der Vaart, der nach der Pause aber wie sein HSV-Kollege eingewechselt wurde und sein WM-Debüt feiern konnte.

    Enttäuschte Afrikaner

    «Wir sind mehr als enttäuscht. Wir sind mit großen Hoffnungen in das Turnier gestartet, brauchen aber zu viele Tormöglichkeiten», sagte Henri Michel. Der französische Trainer der Ivorer vertraute auf Didier Drogba. Der Star vom FC Chelsea, der offensichtlich nicht ganz gesund war, kassierte in der 42. Minute sogar seine zweite Gelbe Karte. Damit ist er im bedeutungslosen Gruppenspiel am Mittwoch gegen Serbien-Montenegro gesperrt.

    Verwundbare Niederländer

    Wie beim 1:0 gegen Serbien-Montenegro starteten die Niederländer stark, zogen sich dann aber zurück und mussten sogar froh sein, nicht in Rückstand geraten zu sein. Dann trumpfte der Weltklasse-Sturm um den erneut starken Arjen Robben auf. Die Tore freilich erzielten andere. Zunächst war es van Persie, der Jean-Jacques Tizie im Tor der Ivorer (23.) mit einem strammen Freistoß schlecht aussehen ließ. Der Arsenal-Stürmer hatte sich zuvor über zu wenig Unterstützung und zu viele Pässe auf Robben beklagt. Zum 2:0 erhöhte nach sehenswertem Pass von Robben ManU-Star van Nistelrooy, der mit seinem ersten WM- Treffer seine Kritiker verstummen ließ.

    Die klare Führung täuschte allerdings nicht darüber hinweg, dass die «Elftal» verwundbar war und das gesamte Spiel hindurch auch blieb. So hätte Schiedsrichter Oscar Ruiz Acosta aus Kolumbien bei einer Attacke von Giovanni van Bronckhorst durchaus Strafstoß geben können (12.), und Didier Zokoras Schuss aus gut 20 Metern hätte gut und gerne auch hinter Keeper Edwin van der Sar landen können und nicht am Lattenkreuz (33.). Vollauf verdient war der Anschlusstreffer von Bakary Kone.

    Mit den nach dem Seitenwechsel eingewechselten Boulahrouz und van der Vaart sollte der Zug der Niederländer ungehindert in die nächste Runde rollen. Der eine sollte der Abwehr mehr Halt geben, der andere dem Angriff noch mehr Durchschlagskraft. Doch die Afrikaner spielten nicht nur munter mit, sie hätten bei mehr Schussglück ein Remis verdient gehabt. Die größte Chance vergab der bis dahin nicht übermäßig in Erscheinung getretene Drogba, dessen Kopfball van Persie von der Linie holte (77.). (nz)




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