Keine Pflichtspiel-Niederlage unter Petkovic
19. Mai 2006 15:49
 |  Die serbische Nationalmannschaft. | | Foto: dpa |
|
Mit Trainer Ilija Petkovic hat die Nationalelf von Serbien und Montenegro eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen. Aus einer kompakten Mannschaft ragt die Defensive hervor.
In zehn WM-Qualifikationsspielen hat die Fußball-Nationalelf von Serbien und Montenegro gerade einmal einen einzigen Gegentreffer kassiert. Die Verteidigung um Bundesliga-Spieler und Mannschafts-Kapitän Mladen Krstajic sowie Torwart Dragoslav Jevric gilt denn auch als das Prunkstück der Elf, die noch bis ins Jahr 2003 unter dem Namen Jugoslawien angetreten war.
Beeindruckende Bilanz
Ein Pflichtspiel hat die Mannschaft in der zweiten Amtsperiode von Trainer Ilija Petkovic bislang auch noch nicht verloren. Petkovic hatte das Team schon in der zweiten Jahreshälfte 2000 betreut und macht den Job erneut seit 2003. Seitdem geht es nur bergauf. Allerdings warten in der WM-Vorrunde mit Argentinien, der Elfenbeinküste und den Niederlanden Gegner von einem anderen Kaliber als zuletzt in Europa auf die Serben.
Große Einzelkönner fehlen diesmal Im Gegensatz zu früher fehlen in der Mannschaft die ganz großen Einzelkönner. Die bekanntesten Spieler sind der Toptorjäger Mateja Kezman sowie Routinier Savo Milosevic, die beide in Spanien unter Vertrag stehen. Viel läuft in der Mannschaft über Italien-Legionär Dejan Stankovic. «Das Erfolgsgeheimnis ist die Harmonie in der Mannschaft», verrät Trainer Petkovic. Die individuelle Klasse möge zwar im Gegensatz zu früher fehlen, doch an Kampfgeist mangle es sicher nicht.Das sollte seiner Meinung nach reichen, um bei der WM die Vorrunde zu überstehen. Nimmt man die Vorgängernation hinzu, ist es bereits die achte WM-Teilnahme für die «Plavi» (die Blauen), wie das Team von den Fans genannt wird. (nz)
|