Engländer wollen schwarze Serie beenden
19. Mai 2006 15:47
 |  Das englische Team. | | Foto: dpa |
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Bei der WM 2006 zählen die Engländer zum engeren Favoritenkreis. Doch die große Zahl an Stars im Mittelfeld könnten Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson Probleme bereiten.
Das Team aus England wird bei Weltmeisterschaften zwar stets hoch gehandelt, konnte bei bisher elf Teilnahmen den Titel aber nur 1966 (Sieg gegen Deutschland) im eigenen Land gewinnen. Anschließend klebte ihnen wahrlich das Pech an den Schuhen, als sie mehrmals im Elfmeterschießen unglücklich scheiterten.
Für die WM 2006 haben sich die Engländer deshalb große Ziele gesetzt. Nichts weniger als der Titel soll am Ende für die «Three Lions» herausspringen. Schließlich wird der derzeitige Kader als der beste in der Geschichte des englischen Fußballs angesehen.
Probleme mit der Konstanz Das Team des schwedischen Nationaltrainers Sven-Göran Eriksson hat durchaus das Potential den hohen Anforderungen gerecht zu werden, nur fehlte zuletzt die notwendige Konstanz. Das hat auch die WM-Qualifikation gezeigt.
Eriksson sucht Spielsystem Ursache hierfür ist, das Nationalcoach Eriksson Schwierigkeiten hat, das optimale Spielsystem zu finden. Der Kader ist gespickt mit Stars, doch die Integration von David Beckham, Frank Lampard und Steven Gerrard im Mittelfeld bereitet ungewohnte Probleme. Zu ähnlich scheint deren Spielanlage.In den anderen Mannschaftsteilen steht Eriksson vor weniger Problemen. Im Tor setzt er auf Paul Robinson, der in der Qualifikation gleich sechs Mal zu null spielte. Vor ihm streiten sich Sol Campbell und Rio Ferdinand um den Platz in der Innenverteidigung neben den gesetzten John Terry.
Hoffnungsträger Rooney Im Angriff ruhen die Hoffnungen auf Wayne Rooney, der allerdings einen Mittelfußbruch auskuriert. «Wayne hat so große Fähigkeiten – er kann machen was er will», sagt Eriksson über den 20 Jahre alten Stürmer von Manchester United. An dessen Seite könnte Michael Owen für weitere Gefahr sorgen.Für den scheidenden Nationaltrainer wird es das letzte große Ereignis als Nationalcoach der Engländer. Nachdem der Schwede über die «Scheich-Affäre» stolperte, ist für den 57-Jährigen nach der WM Schluss. Zum Abschluss seiner Amtszeit will er es seinen Kritikern zeigen. «Lasst uns nach Deutschland fahren und den Titel holen.» (nz)
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