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Bundestrainer Klinsmann untergetaucht
10. Jul 2006 14:57, ergänzt 17:11
 |  Jürgen Klinsmann | | Foto: dpa |
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Wie angekündigt hat sich Bundestrainer Jürgen Klinsmann aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Joachim Löw geht indes davon aus, dass sein Vorgesetzter zuerst mit ihm über seine Zukunft sprechen werde.
Nach der Verabschiedung von den Fans in Berlin ist Jürgen Klinsmann untergetaucht. Der Bundestrainer, dessen Zukunft beim DFB weiter unklar ist, hatte bis zuletzt offen gelassen, ob er die deutsche Nationalmannschaft auch zur Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz führen will. Ursprünglich war sein Engagement nach der EM 2004 lediglich auf zwei Jahre ausgelegt. Doch nach dem dritten Platz bei der WM und der Euphorie bei den Fans und den Spielern kam der Schwabe ins Grübeln: «Ich kann das Ganze noch nicht ordnen», sagte Klinsmann nach dem Spiel um Platz drei.
«Sind alle vom Virus infiziert»
Klinsmanns Co-Trainer Joachim Löw geht derweil davon aus, dass sein Vorgesetzter ihn zuerst über seine Entscheidung informieren werde. «Jürgen Klinsmann und ich werden das erste Gespräch führen. Dann schauen wir, ob das Gesamtpaket stimmt und ob Jürgen Klinsmann weitermacht. Davon wird vieles abhängig gemacht», sagte Löw: «Wir alle sind von dem Virus infiziert, auch die Verantwortlichen beim DFB. Wir stehen für innovativen, offensiven und attraktiven Fußball.»Der Assistent will seinen Chef zu nichts drängen: «Aber es wäre wünschenswert, dass wir in der jetzigen Konstellation weiter arbeiten. Da ist ein großes Vertrauen entstanden.» Nationalteam- Manager Oliver Bierhoff hat ein Treffen mit Klinsmann, der mit seiner Familie in einen unbekannten Urlaubsort gereist ist, schon für diese Woche angekündigt. Bis zuletzt hatte es im inneren Zirkel der sportlichen Leitung und auch mit der DFB-Spitze Sondierungsgespräche gegeben. (nz)
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