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DFB-Präsident plädiert für Daum

09. Jul 2006 16:36
Jürgen Klinsmann (l.) mit Gerhard Mayer-Vorfelder
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Für den Fall einer Absage von Jürgen Klinsmann bringt DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder den Namen eines alten Bekannten ins Spiel. Auch mit einer Interimslösung könnte «MV» leben.

DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder plädiert für eine Interimslösung mit Matthias Sammer oder Jürgen Löw, um Bundestrainer Jürgen Klinsmann mehr Zeit für eine Entscheidung zu geben. Es bestehe «kein Grund zur Hektik», sagt der 73-Jährige im Gespräch mit der «Stuttgarter Zeitung» (Montagausgabe), auf zwei Länderspiele komme es nicht an. Er habe Klinsmann jedoch an seine Verpflichtung und Verantwortung gegenüber der jungen Mannschaft erinnert. «Wenn er sie verlassen würde, hätte er etwas Unvollendetes zurück gelassen», betont Mayer-Vorfelder. Das sei wie im Zauberlehrling: «Er hat die Geister geweckt, und jetzt kann er sie nicht mehr einfach in die Flasche zurückzustopfen.»

MV bringt Daum ins Spiel

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  • Für den Fall einer Absage des Bundestrainers bringt der Stuttgarter Funktionär wieder Christoph Daum ins Spiel. Er stehe auf seiner Liste «ziemlich weit oben», sagt Mayer-Vorfelder. Daum sei ein «exzellenter Trainer», der ihn in manchen an Klinsmann erinnere, und fortführen könne, «was Jürgen angefangen hat». An die Adresse von Theo Zwanziger, dem geschäftsführenden DFB-Präsidenten, richtet er die Ankündigung, seine Ämter bei der Uefa (bis 2009) und Fifa (bis 2007) bis zum Ende ausüben zu wollen. Bis dahin müsse Zwanziger, der internationale Aufgaben anstrebt, «noch warten». Mayer-Vorfelders Amtszeit beim DFB endet am 7. September 2006. (nz)
     
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