09.07.2006
Herausgeber: netzeitung.de
DFB-Elf feiert Platz drei.
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
.zwischentitel { font: bold 11px verdana, arial, helvetica, sans-serif; display: block; padding: 1px 3px 1px 3px; } Die deutsche Presse hat zum WM-Abschied der deutschen Mannschaft «ein kräftiges Beben auf der nach oben offenen Euphorieskala» erkannt. Und: «Wir fühlen uns selbst ein bisschen wie Weltmeister.» Welt am Sonntag Zum Abschied gab es noch einmal ein kräftiges Beben auf der nach oben offenen Euphorieskala. Bundesweit versammelten sich wieder Millionen von Fans, um den letzten Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land zu feiern. 52.000 von ihnen hatten Einlass ins ausverkaufte Stuttgarter WM-Stadion gefunden, sie nutzten das kleine Finale gegen Portugal, um dem Team für ein großartiges Turnier «Danke» zu sagen. Und obwohl Bundestrainer Jürgen Klinsmann seine Mannschaft auf Grund von Verletzungen auf sechs Positionen verändern musste, enttäuschten die Spieler ihre Anhänger abermals nicht. Dank zweier Treffer von Bastian Schweinsteiger und eines Eigentores von Petit bezwangen sie Portugal mit 3:1 (0:0) und sicherten sich damit den dritten Platz bei der Heim-WM. Es war ein grandioser Schlusspunkt unter ein phantastisches Turnier. Bild am Sonntag Gestern 22.48 Uhr - Deutschland feiert das große Happy End für unsere Mannschaft. Eigentlich dürfte die WM für uns nie zu Ende gehen, so schön war es. Und auch gestern unser Finale. 3:1 gegen Portugal. Die Fans im Stuttgarter Stadion und ganz Deutschland feierten die letzte rauschende WM-Nacht und drei Helden. Das war einmalig oder besser gesagt: schweinimalig! Bastian Schweinsteiger, der mit zweieinhalb Toren die Portugiesen fast allein abschoss. Oliver Kahn, der in seinem vielleicht letzten Länderspiel noch einmal Weltklasse hielt. Jürgen Klinsmann, der trotz aller Kritik im Vorfeld bewiesen hat, dass er Deutschland auf den richtigen Fußballweg zurückführt. Platz 3 - aber sorry, Italien und Frankreich, wir fühlen uns selbst ein bisschen wie Weltmeister. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Jürgen Klinsmann riss mit seinem strahlendsten Lachen die Arme ebenso in die Höhe wie Oliver Kahn nach seinem letzten Länderspiel, und Bundeskanzlerin Angela Merkel umarmte anschließend den Bundestrainer so innig wie den besten Freund: Als Bundespräsident Horst Köhler und die Regierungschefin den Weltmeistern der Herzen die Bronzemedaillen für den dritten Platz bei der Heim-WM überreichten und ein Feuerwerk den Nachthimmel über Stuttgart erhellte, hatte die deutsche Nationalmannschaft durch ihren 3:1-Sieg im kleinen Finale gegen Portugal nach einer Gala von Bastian Schweinsteiger Fußball-Deutschland längst ein letztes Mal in rauschende Party-Laune versetzt.
Welt am Sonntag Zum Abschied gab es noch einmal ein kräftiges Beben auf der nach oben offenen Euphorieskala. Bundesweit versammelten sich wieder Millionen von Fans, um den letzten Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land zu feiern. 52.000 von ihnen hatten Einlass ins ausverkaufte Stuttgarter WM-Stadion gefunden, sie nutzten das kleine Finale gegen Portugal, um dem Team für ein großartiges Turnier «Danke» zu sagen. Und obwohl Bundestrainer Jürgen Klinsmann seine Mannschaft auf Grund von Verletzungen auf sechs Positionen verändern musste, enttäuschten die Spieler ihre Anhänger abermals nicht. Dank zweier Treffer von Bastian Schweinsteiger und eines Eigentores von Petit bezwangen sie Portugal mit 3:1 (0:0) und sicherten sich damit den dritten Platz bei der Heim-WM. Es war ein grandioser Schlusspunkt unter ein phantastisches Turnier.
Bild am Sonntag Gestern 22.48 Uhr Deutschland feiert das große Happy End für unsere Mannschaft. Eigentlich dürfte die WM für uns nie zu Ende gehen, so schön war es. Und auch gestern unser Finale. 3:1 gegen Portugal. Die Fans im Stuttgarter Stadion und ganz Deutschland feierten die letzte rauschende WM-Nacht und drei Helden. Das war einmalig oder besser gesagt: schweinimalig! Bastian Schweinsteiger, der mit zweieinhalb Toren die Portugiesen fast allein abschoss. Oliver Kahn, der in seinem vielleicht letzten Länderspiel noch einmal Weltklasse hielt. Jürgen Klinsmann, der trotz aller Kritik im Vorfeld bewiesen hat, dass er Deutschland auf den richtigen Fußballweg zurückführt. Platz 3 aber sorry, Italien und Frankreich, wir fühlen uns selbst ein bisschen wie Weltmeister.
Frankfurter Allgemeine SonntagszeitungJürgen Klinsmann riss mit seinem strahlendsten Lachen die Arme ebenso in die Höhe wie Oliver Kahn nach seinem letzten Länderspiel, und Bundeskanzlerin Angela Merkel umarmte anschließend den Bundestrainer so innig wie den besten Freund: Als Bundespräsident Horst Köhler und die Regierungschefin den Weltmeistern der Herzen die Bronzemedaillen für den dritten Platz bei der Heim-WM überreichten und ein Feuerwerk den Nachthimmel über Stuttgart erhellte, hatte die deutsche Nationalmannschaft durch ihren 3:1-Sieg im kleinen Finale gegen Portugal nach einer Gala von Bastian Schweinsteiger Fußball-Deutschland längst ein letztes Mal in rauschende Party-Laune versetzt.