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Zwanziger ignoriert Klinsmann-Debatte
21. Jun 2006 11:40
 |  Theo Zwanziger. Foto: dpa |
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Nach dem Einzug der DFB-Elf in das WM-Achtelfinale wird erneut über die Zukunft des Bundestrainers debattiert. Sein Chef stellt derweil die vorrangige Aufgabe Klinsmanns dar.
DFB-Präsident Theo Zwanziger will nach der erfolgreichen WM-Vorrunde der deutschen Fußball-Nationalmannschaft keine neuen Gespräche um die sportliche Zukunft von Bundestrainer Jürgen Klinsmann führen. «Jeder weiß, dass ich gerne mit ihm weiter arbeiten würde. Aber jetzt ist WM, jetzt ist Achtelfinale. Darauf soll er sich konzentrieren, das ist seine Aufgabe», sagte Zwanziger der dpa. In Medienberichten war am Mittwoch darüber spekuliert worden, dass es noch vor dem Achtelfinal-Spiel der DFB-Auswahl am Samstag in München gegen Schweden erste Vertrags-Gespräche mit dem Bundestrainer geben könnte. Zwanziger selbst hatte vor dem WM-Turnier das Erreichen des Achtelfinals als Basis für eine weitere Zusammenarbeit mit Klinsmann genannt.
Entscheidung nach der WM
Klinsmann selbst hatte während der Vorrunde mehrmals betont, dass er seine Entscheidung erst nach der Weltmeisterschaft und nach einer Beratung mit seiner Familie treffen will. Dabei wolle er nicht nur rein sportliche Faktoren berücksichtigen, sondern auch andere Dinge im Umfeld der Mannschaft genau beobachten. Zwanziger sieht Klinsmann mit seinem neuen Weg erst am Anfang einer Entwicklung und möchte den nach der WM auslaufenden Kontrakt zumindest bis zur Europameisterschaft 2008 verlängern. «Meine Meinung ist bekannt. An der hat sich jetzt natürlich nichts geändert», bekräftigte der Verbandschef nach dem 3:0-Sieg der DFB-Elf gegen Ecuador. Nun stehe für Klinsmann nur die Aufgabe Schweden: «Alles andere ist jetzt zur Zeit zweitrangig», unterstrich Zwanziger. (nz)
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