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  • Presse lobt «Klosartige» DFB-Elf
    21. Jun 2006 10:50, ergänzt 12:05

    Miroslav Klose (l.) und Jürgen Klinsmann
    Bild vergrößern
    Foto: dpa
    Die deutsche Presse sieht nach dem Sieg gegen Ecuador ein stabiles Team. Auch die internationale schreibende Zunft hatte ihren Spaß an der Elf von Bundestrainer Klinsmann.
     
    Bild: «Klinsi, das war Klosartig!» Jetzt geht die WM richtig los... Die Vorrunde unserer Mannschaft hat Spaß gemacht. Besonders, weil wir mit drei Siegen Gruppen-Erster geworden sind. Aber jetzt kommen die K.o.-Spiele – jetzt kommt im Achtelfinale Schweden (Samstag, 17 Uhr, in München)! 4:2 gegen Costa Rica, 1:0 gegen Polen, gestern 3:0 gegen Ecuador – das ist eine blitzsaubere Bilanz. Wir sind Gruppen-Erster, spielen am Samstag in München (17 Uhr) gegen Schweden. Unser Miro Klose greift mit jetzt vier Treffern nach der Torjägerkrone.

    Berliner Zeitung: So darf es gerne weitergehen: Bei ihrem 3:0-Sieg über Ecuador präsentierte sich die deutsche Mannschaft gestern wieder angriffslustig. Zwei der Treffer erzielte Miroslav Klose, der danach den berühmten Salto schlug. Das dritte Tor schoss Lukas Podolski.

    Frankfurter Allgemeine Zeitung: Drei Spiele, drei Siege - die Nationalelf beendete die WM-Vorrunde optimal und bescherte ihren Fans als Zugabe am Ende sogar noch ein weiteres kleines Fußballfest. Im zweifachen Torschützen Miroslav Klose (4. und 44. Minute) besitzen die Deutschen einen Torjäger von internationaler Klasse und konnte sich mit Bernd Schneider zudem an einem äußerst spielklugen Gestalter auf der rechten Seite erfreuen. Den dritten Treffer erzielte zur Feier des Tages Lukas Podolski (57.), der sich damit endlich sein Erfolgserlebnis bei der WM ermöglichte.

    Süddeutsche Zeitung: Nach dem Sieg gegen Costa Rica sangen die Fans: «Ohne Abwehr - fahr'n wir nach Berlin, ohne Abwehr - fahr'n wir nach Berlin!» Nun aber hat die deutsche Verteidigung zwei Mal hintereinander zu Null gespielt, an eine Torchance von Ecuador beim 3:0-Sieg kann man sich gar nicht mehr erinnern. Die Abwehr steht, und vorne klappt es sowieso. Ein Blick auf die Anzeigetafel des Berliner Olympiastadions genügt, um die Stärke der deutschen Elf auszumachen. Sie verfügt über einen der besten Knipser weltweit. Noch wichtiger aber: Unter der Meldung beider Klose-Tore leuchtete der Name Podolski. Der konnte seine Flaute beenden und kann zusammen mit Klose den gefährlichsten Sturm dieser WM bilden.

    Frankfurter Rundschau:Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat Bundestrainer Jürgen Klinsmann einen «Herzenswunsch» erfüllt und zieht als verlustpunktfreier Gruppensieger in die zweite WM-Phase ein.

    ECUADOR:

    El Universo: Ohne großen Fußball zu spielen, aber mit überraschender Schlagkraft führte Deutschland ein Ecuador vor, das nicht einmal der Schatten der historischen Mannschaft war, die sich vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert hatte.

    El Comercio: Ecuadors Siegesserie bei der WM ist zu Ende. Das Team wurde in die Realität zurückgeholt.

    Expreso: Deutschland hat die Erfolgsserie Ecuadors gestoppt und ein dezimiertes Team aus den Träumen gerissen. In keinem Augenblick waren die Ecuadorianer ein wirklicher Gegner für die Heimmannschaft.

    La Hora: Deutschland war der Prellblock für Ecuador, das nach seinen vorausgegangenen Erfolgen wie ein Zug ohne Bremsen daherkam. Deutschland spielte mit Ecuador Katz' und Maus.

    SCHWEDEN:

    Expressen: Deutschland hat Furcht erregend gut gespielt und das Mittelfeld total dominiert.

    Dagens Nyheter: Ein bequemer Sieg für Deutschland.

    Svenska Dagbladet: Klose hat die deutsche Maschine in Fahrt gebracht. Klinsmann hielt sein Versprechen, auf Sieg zu spielen.

    GROSSBRITANNIEN:

    Daily Telegraph: Die Deutschen beginnen, Spaß zu haben.

    Times: Nun ist es ist nicht länger allein die glorreiche Vergangenheit, wegen der man Deutschland fürchten könnte.

    Guardian: Die Deutschen kamen ins Schwitzen, aber einzig und allein wegen der Hitze.

    ITALIEN:

    Corriere della Sera: Ecuador geschlagen. Deutschland macht Freudensprünge. Auch die Türken feiern: 'Der Fußball hat uns vereint'.

    La Gazzetta dello Sport: Das ist ein Deutschland wie in den 70er Jahren. Klose, der Chef-Bomber der WM, landet einen Doppeltreffer. Und die Kanzlerin feiert auf der Tribüne.

    La Stampa: Deutschland macht Angst. Ecuador tut nur so als ob. Drei Spiele, neun Punkte: Das hat es seit 1970 nicht mehr gegeben.

    La Repubblica: Mit Klose explodiert die Party.

    FRANKREICH:

    L'Equipe: Klose ist ein tödliches Gift. Mit zwei Toren hat der deutsche Angreifer schnell die Spannung getötet.

    Le Figaro: Deutschland wird mächtiger.

    Libération: Deutschland panzert sein Selbstvertrauen. Doch das Schwerste kommt noch.

    Le Parisien: Deutschland musste nichts erzwingen. Doch der Rückweg in die Hauptstadt zum Finale am 9. Juli ist noch sehr lang.

    SPANIEN:

    El País: Ein Geschenk für die Deutschen. Mit seinem Verzicht auf fünf Stammspieler trat Ecuadors Trainer dem WM-Gastgeber die Punkte ohne Gegenwehr ab.

    Marca: Mit seinem zweiten Doppelschlag der WM hat Klose den Kampf mit dem Spanier Fernando Torres um die Torjägerkrone aufgenommen.

    As: Klose, der Torjäger vom Dienst. Die Deutschen verstehen es, die kleinsten Fehler des Gegners auszunutzen.

    NIEDERLANDE:

    Volkskrant: Deutschland leuchtet in Schwarz und Weiß. Die Mannschaft hat dem bürokratischen Fußball abgeschworen und gibt nun ein Beispiel für Leidenschaft und Abenteuer.

    Telegraaf: Deutschland Gruppensieger nach einfachem Triumph über Ecuador.


    (nz)




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