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Engländer haben großen Durst
27. Jun 2006 11:54
 |  David Beckham. Foto: dpa |
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Dass David Beckham sich übergeben musste, beschäftigt die britische Presse noch immer. Schuld soll nun der Wassermangel bei den WM-Spielen sein.
Dass die englischen Fußballer ein Problem haben, bei dem derzeitigen Wetter ihre Form abzurufen, wurde nicht nur im Achtelfinale gegen Ecuador sichtbar. Der magere 1:0 Sieg von Stuttgart ruft nun auch die Chefs der Premier League auf den Plan. Wie der «Mirror» am Dienstag berichtet, kritisieren die Verantwortlichen von der Insel die Fifa für die Wasserversorgung der Spieler und plädieren für mehr und längere Trinkpausen während des Spiels. Sie erklären ihre Forderung mit dem rapiden Wasserverlust der Spieler, die beim Kick gegen die «Los Tricolores» bis zu fünf Kilo Körpergewicht verloren haben.
Großer Wasserverbrauch
Schon in der Partie gegen Paraguay ächzten die Engländer unter den harten Bedingungen. Bei einer Temperatur von 28 Grad und 45 Prozent Luftfeuchtigkeit hat das Team der «Three Lions» einen Wasserverbrauch von circa 70 Litern angegeben und damit die normale Trinkmenge um 50 Liter überschritten. David Beckham erwischte die Dehydrierung gegen Ecuador am schlimmsten. Nachdem er das Siegtor per Freistoß geschossen hatte, musste er sich für jedermann sichtbar auf dem Platz übergeben. Zwei Tage nachdem geht es ihm jedoch wieder besser. Um den Wasserverlust auszugleichen bekam Beckham sofort nach dem Spiel Infusionen.
 |  Beckham mit Problemen | | Foto: AP |
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Sein Doktor spielte das Szenario des Sonntags herunter: «Das ist nicht unnormal, auch nicht für durchtrainierte Athleten.» Für das kommende Viertelfinal-Spiel gegen Portugal am Samstag (17:00 Uhr) in Gelsenkirchen prognostizieren Wetterexperten wiederum einen «heißen Tanz».(nz)
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