14.06.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Mahmud Ahmadinedschad
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Sport und Politik dürften nicht vermischt werden, meint der Trainer der iranischen Nationalelf. Deshalb sollte auch der iranische Präsident das Recht haben, die WM-Spiele mitzuerleben.
Der iranische Nationaltrainer Branko Ivankovic hat sich für einen WM-Besuch des umstrittenen Staatschefs Mahmud Ahmadinedschad ausgesprochen. «Unser Staatspräsident ist ein großer Fußballfan. Deshalb sollte er - genau wie alle anderen Regierungschefs und Staatsoberhäupter - das Recht haben, die Spiele mitzuerleben», sagte Ivankovic der «Sport Bild».
Bundeskanzlerin Angela Merkel wolle ja auch bei jedem Auftritt der deutschen Mannschaft im Stadion sein, gab Ivankovic zu bedenken. «Ich finde, dass man Sport und Politik trennen muss.»
Zahlreiche Politiker und Organisationen hatten sich gegen einen WM-Besuch Ahmadinedschads ausgesprochen. Dieser hatte einen Besuch nicht ausgeschlossen, wenn das Team die Vorrunde überstehen sollte. Der iranische Präsident hat mehrfach den Holocaust geleugnet und dem Staat Israel das Existenzrecht abgesprochen. (nz)