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Scolari will nicht Brasilien-Coach werden14. Jul 2006 16:59, ergänzt 15. Jul 2006 10:09
Luiz Felipe Scolari
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Luiz Felipe Scolari hat ein Vertragsangebot vom brasilianischen Fußball-Verband ausgeschlagen. Der portugiesische Nationalcoach will aus familiären Gründen weiter in Europa bleiben. Luiz Felipe Scolari bleibt Trainer des WM-Vierten Portugal. Der Brasilianer verlängerte seinen Vertrag um zwei Jahre bis zur Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Das teilte der portugiesische Fußball-Verband am Freitag auf seiner Internetseite mit. Zuvor hatte der 57-Jährige nach Medienberichten ein Angebot des brasilianischen Verbandes (CBF) ausgeschlagen.
Familiäre Gründe NULL=YES Spekulationen um Löws Co-Trainer http://www.netzeitung.de/sport/wm2006/dfbelf/422906.html NULL=YES Löw steht schwerer Start bevor http://www.netzeitung.de/sport/wm2006/422559.html NULL=YES Kranjcar nicht mehr kroatischer Coach http://www.netzeitung.de/sport/wm2006/423064.html NULL=YES Materazzi vor Fifa-Kommission http://www.netzeitung.de/sport/wm2006/422995.html NULL=YES Trinidad und Tobago mit neuem Trainer http://www.netzeitung.de/sport/wm2006/422355.html Wie die gewöhnlich sehr gut informierte Zeitung «O Globo» berichtete, hatte der CBF Scolari einen Vertrag als Nationaltrainer des fünffachen Weltmeisters für acht Jahre angeboten. Scolari habe aus familiären Gründen abgelehnt. Seine Frau und sein Sohn wollten lieber in Europa bleiben, schreibt das Blatt unter Berufung auf einen Freund Scolaris. CBF-Präsident Ricardo Teixeira habe dem Erfolgstrainer das Angebot noch vor WM-Ende unterbreitet.

Scolari hatte Brasilien 2002 zum fünften WM-Titel geführt. Der Brasilianer trainiert die Portugiesen, die bei der Weltmeisterschaft im Spiel um Platz drei gegen Gastgeber Deutschland verloren, seit 2003. In der Qualifikation zur EM trifft Portugal in der Gruppe A auf Belgien, Finnland, Polen, Serbien, Aserbaidschan, Armenien und Kasachstan. (nz)

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