Zidane: Ich bedaure nichts12. Jul 2006 20:10, ergänzt 20:34
Zidane und sein Ausraster gegen Materazzi
Zinédine Zidane hat sich in einem TV-Interview zwar entschuldigt, bedauern wollte er seinen Ausraster aber nicht. Er deutete an, welche Beleidigung seinem Kopfstoß im WM-Finale vorausgegangen war.
Drei Tage nach seinem Kopfstoß gegen den Italiener Marco Materazzi im WM-Finale hat sich der französische Fußballstar Zinédine Zidane für sein Ausrasten öffentlich entschuldigt. Zidane sagte im Bezahlsender Canal Plus, Materazzi habe ihn am Sonntagabend im Berliner Olympiastadion mit «sehr harten Worten» beleidigt. Befragt zum genauen Wortlaut der Beleidigung sagte Zidane: «Das waren sehr persönliche Dinge, das betrifft meine Mama, meine Schwester.»
«Unentschuldbar»
NULL=YESBlatter will Zidane Ehrung nehmenhttp://www.netzeitung.de/sport/wm2006/421946.htmlNULL=YESMaterazzi: Zidane fing Streit anhttp://www.netzeitung.de/sport/wm2006/421137.htmlNULL=YESProtokoll der Kopfstoß-Affärehttp://www.netzeitung.de/sport/wm2006/421281.htmlNULL=YESFranzosen verzeihen Zidane den Ausrasterhttp://www.netzeitung.de/sport/wm2006/421123.htmlNULL=YESInternationale Presse: «Warum hast du das getan?»http://www.netzeitung.de/sport/wm2006/420321.htmlNULL=YESZidane «Bester Spieler der WM»http://www.netzeitung.de/sport/wm2006/420422.htmlNULL=YESZidanes Ausraster macht Totti ratloshttp://www.netzeitung.de/sport/wm2006/420277.htmlNULL=YESLippi sieht groben Verstoß gegen Fifa-Regelnhttp://www.netzeitung.de/sport/wm2006/420478.html
«Er (Materazzi) sagt Worte, Worte, die sehr hart sind und wiederholt sie mehrfach. Sie hören sie einmal und versuchen wegzugehen. Das habe ich getan. ... Sie hören sie zwei Mal, dann das dritte Mal...», ergänzte der Mittelfeldstar, der von Schiedsrichter Horacio Elizondo nach diesem Vorfall in der 110. Minute die Rote Karte erhalten hatte. Es war das letzte Profi-Fußballspiel für den Spielmacher, der zuletzt bei Real Madrid unter Vertrag stand.
«Ich entschuldige mich bei den Kindern, die das gesehen haben», betonte Zidane. So etwas sei «unentschuldbar». So dürfe man sich nicht verhalten. «Ich muss es laut und deutlich sagen, weil es von zwei bis drei Milliarden Fernsehzuschauern und Abermillionen Kindern gesehen wurde.»
Bedauern wollte Zidane seine Handlungsweise aber nicht. «Ich kann meine Handlung nicht bedauern, weil das bedeuten würde, dass er Recht hatte, es zu sagen. Ich kann es nicht, ich kann es nicht, ich kann es nicht sagen. Nein, er hat kein Recht das zu sagen, was er sagt», betonte Zidane, der den genauen Wortlaut nicht verraten wollte. (nz)
Nur 17.500 dürfen rein, aber mehr als anderthalb Millionen Menschen würden gerne kommen: Die Teilnahme am Begräbnis von Michael Jackson droht zum Spektakel zu werden. Die Stadt Los Angeles ist besorgt.
Die schleswig-holsteinische SPD-Ministerin Trauernicht äußert ernste Zweifel an der Eignung des Betreibers, Bundesumweltminister Gabriel attackiert die Union: Das AKW Krümmel hat abermals mehr ausgelöst als nur einen Stromausfall.