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Schweiz will für EM von Deutschland lernen

11. Jul 2006 19:26

Sportminister Samuel Schmid (l.), Verbandschef Ralph Zloczower
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Foto: dpa
Die WM in Deutschland hat aus Sicht der Schweizer EM-Veranstalter eine hohe Messlatte für das Turnier 2008 gelegt. Auf der Schweiz laste nun ein großer Druck.
Deutschland hat mit seiner Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft die Messlatte für kommende Turniere nach Ansicht der Schweizer Sportverantwortlichen hoch gesetzt. Auf der Schweiz laste entsprechend ein großer Erwartungsdruck mit Blick auf die Europameisterschaft 2008, hieß es am Dienstag. Deutschland habe Maßstäbe gesetzt, sagte Sportminister Samuel Schmid vor den Medien in Bern. Von der Schweiz und Österreich, die beide Ausrichter der Euro 08 sein werden, werde nun dieselbe Perfektion erwartet. «Wir haben gesehen, dass es möglich ist», sagte Schmid.

Freie Fahrt für 36 Stunden

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Voll des Lobes für Deutschland waren auch Ralph Zloczower, Präsident des Schweizerischen Fußballverbandes, und Matthias Remund, Direktor des Bundesamtes für Sport. Es gelte nun, aus der WM Lehren zu ziehen. Das große Interesse der Bevölkerung an Fan-Zonen mit Großleinwänden gehört zu den Erkenntnissen, welche die Schweiz während der WM gewonnen hat.

Auch bei der Sicherheit will sich die Schweiz ein Beispiel an Deutschland nehmen. Das Auftreten der Sicherheitsleute in Deutschland sei vorbildlich gewesen. Remund sprach von einer «sympathischen und dennoch entschlossenen Präsenz». Wichtig für die Sicherheit seien die Hooligandatenbank und die internationale Vernetzung. In der Schweiz sollen auch 10.000 Armeeangehörige eingesetzt werden.

Als Besonderheit wird die Schweiz freie Fahrt für 36 Stunden mit allen Schweizer Verkehrsmitteln anbieten, wer zur Euro 08 eine Eintrittskarte vorweisen kann. Die Euro 08 wird am 7. Juni 2008 in Basel angepfiffen. Im Herbst soll das Motto des Turniers bekannt gegeben werden. Die Verantwortlichen hoffen, dass es sich ebenso in den Köpfen festsetzen wird wie Deutschlands «Die Welt zu Gast bei Freunden». (nz)



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