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Ärger um Kuranyis Microsoft-Vertrag

08. Dez 2005 10:13

Kevin Kuranyi (re.) droht Ungemach.
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Foto: dpa
Kevin Kuranyi droht nach Bekanntgabe von Einzelheiten seines neuen Werbevertrages mit Microsoft Ärger vom DFB. Außerdem soll der Nationalstürmer doch nicht erste Wahl des Software-Giganten gewesen sein.
Nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung soll es zwischen Kevin Kuranyi und dem DFB Unstimmigkeiten über die Inhalte des neuen Werbevertrages des Schalker Stürmer mit Microsoft geben. Insbesondere missfällt es dem DFB, dass Kuranyi während der WM ein Internettagebuch führen soll. Dieses ist Nationalspielern seit mehreren Jahren verboten. DFB-Pressesprecher Harald Stenger wird mit den Worten zitiert: «Jürgen Klinsamnn und Manager Bierhoff haben Tagebücher während der WM untersagt. Diese Anweisung ist auch Herrn Kuranyi bekannt.»

Kuranyi nicht erste Wahl

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Darüber hinaus gibt es Unstimmigkeiten mit DFB-Hauptsponsor T-Com. Dieser ist nicht erfreut, dass ein Nationalspieler für einen direkten Konkurrenten wirbt. Inwieweit die bestehenden Verpflichtungen Kuranyis Auswirkungen auf den Vertrages mit Microsoft haben, ist allerdings nicht bekannt.

Auch wurde bekannt, dass der 35-fache Nationalspieler nicht - wie von beiden Parteien hervorgehoben - erste Wahl für das US-Unternehmen gewesen sein soll. Laut der Kölner Zeitung «EXPRESS» hätten zuvor bereits Michael Ballack und Lukas Podolski einen Vertrag mit Microsoft abgelehnt. Bei Bekanntgabe der Zusammenarbeit waren Kuranyis Leistung, Fotogenität und Lifestyle als wichtigste Gründe für dessen Engagement genannt worden. (nz)



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