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Beckstein bemängelt Sicherheit bei Confed Cup18. Aug 2005 11:20
Günther Beckstein
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Günther Beckstein hat die Sicherheitsvorkehrungen während des Confed Cups gerügt. Der bayrische Innenminister gibt die Schuld daran der Fifa. Der bayerische Innenminister Günther Beckstein hat im Interview mit dem Magazin «GQ» deutliche Kritik am Sicherheitskonzept der Fifa für den Cofederations Cup geübt. «Wir wollten in Nürnberg den Veranstalter mit zusätzlichen Polizeikräften unterstützen. Das hat der Sicherheitsbeauftragte der Fifa aber nicht für nötig gehalten», sagte Beckstein.

«Ich verhehle nicht, dass ich eine höhere Absicherung des Spielfeldes gegenüber den Zuschauern für richtig gehalten hätte.» Hintergrund ist, dass während des Confederations Cups vier Flitzer aufs Spielfeld gerannt waren, die von den Ordnern nicht aufgehalten werden konnten. «Meines Erachtens sollten die Schutzvorkehrungen erhöht werden, weil die bisherigen nicht ausgereicht haben», sagte Beckstein. «Dafür trägt aber ganz klar die Fifa die Verantwortung.»

«Anschlag wäre furchtbare Katastrophe»Zur Gefahr von terroristischen Anschlägen bei der WM 2006 sagte Beckstein: «Ein Anschlag wäre eine furchtbare Katastrophe - bei der WM in doppelter und dreifacher Weise.» Ihn beunruhige es, dass die englischen Sicherheitsbehörden kurz vor den Bombenattentaten von London die Sicherheitswarnstufe herabgesetzt hätten.

«Es beunruhigt mich insofern, weil wir auch sagen, dass es nach unseren Erkenntnissen zum jetzigen Zeitpunkt keinen konkreten Hinweis auf einen möglichen Anschlag gibt. Das hätten die britischen Behörden am Morgen der Anschläge auch gesagt.» (nz)


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