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Leipzig beteiligt sich an WM-Stadionkosten

19. Jan 2005 19:31

Leipziger Zentralstadion.
Foto: dpa
Leipzig hat zur Beseitigung der Finanzierungsprobleme des WM-Stadions ihren Beitrag geleistet. Die Stadt beteiligt sich an den Mehrkosten des Zentralstadions.
Leipzig beteiligt sich mit insgesamt neun Millionen Euro (1,2 Millionen waren bereits bewilligt) an den 26 Millionen Euro Mehrkosten für das Zentralstadion. Das beschloss der Leipziger Stadtrat am Mittwoch einstimmig. Das Organisationskomitee (OK) für die Fußball-WM 2006 hofft nach dem Votum auf einen baldigen Beginn der Ausbauarbeiten im Sportforum. «Wir haben die Erwartung und das Vertrauen in die Stadt, dass jetzt alle nötigen Schritte eingeleitet werden», sagte OK-Sprecher Jens Grittner bei einer Fifa-Inspektion des Stadions am Vormittag.

«Charme der 50er Jahre»

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Im Funktionsgebäude des Sportforums sollen während der WM 2006 sowie während des Confederations Cups im Juni dieses Jahres die Organisationsräume der Fifa sowie Arbeitsplätze für die Medien untergebracht sein. Derzeit präsentiere sich das Gebäude aber noch im «Charme der 50er Jahre», sagte Grittner und mahnte einen baldigen Beginn der Arbeiten an: «Hier rennt die Zeit.»

Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee (SPD) zeigte sich erfreut über den Beschluss. «Das Stadion ist eine Erfolgsstory, und die lassen wir uns nicht kleinreden», sagte er während der Sitzung im Hinblick auf die jüngsten Querelen um die Finanzierung der Mehrkosten für die Arena. Den Rest der zusätzlichen Kosten von insgesamt 25,6 Millionen Euro, die durch Auflagen der Fifa entstanden sind, soll Stadionbesitzer Michael Kölmel tragen, der mit dem Düsseldorfer Eventmanager Gerald Wagener über einen Verkauf verhandelt. (nz)



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