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Kölmel verkauft Leipziger WM-Stadion

04. Jan 2005 14:31

Das Leipziger Zentralstadion
Foto: dpa
Michael Kölmel scheut das Risiko. Der Inhaber der Firmen Kinowelt und Sportwelt verkauft das Leipziger Zentralstadion an einen Düsseldorfer Event-Manager.
Michael Kölmel steht vor dem Verkauf des Leipziger Zentralstadions. Dem Münchner Unternehmer ist das Risiko durch die Mehrkosten von rund 26 Millionen Euro und die Fremdfinanzierung durch die Deutsche Kreditbank zu hoch. «Ich werde das Stadion an Gerald Wagener verkaufen », sagte der 50-Jährige, der 2000 die Arena erworben hatte, in der am Mittwoch erscheinenden Illustrierten «Sport Bild».

Fünf WM-Spiele geplant

Wagener ist Eventmanager aus Düsseldorf und soll bereits 35 Millionen Euro geboten haben. «Im Januar können die Verhandlungen abgeschlossen sein», so Kölmel. Der Inhaber der Firmen Kinowelt und Sportwelt will sich auf seine Sparten konzentrieren.

Die Stadt Leipzig hatte zwar signalisiert, sich an den Mehrkosten mit neun Millionen Euro zu beteiligen, ein Beschluss fällt aber erst in zwei Wochen. Sollten die Politiker gegen eine Kostenbeteiligung stimmen, «wird nicht weitergebaut», sagte Rainer Kölmel. Der Bruder und Geschäftspartner von Michael Kölmel drohte zugleich: «Dann findet wahrscheinlich keine WM in Leipzig statt.» In dem neu erbauten Zentralstadion sollen fünf Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 stattfinden. (nz)



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