Nur Nebenrollen traut Dönsdorf in Schweden den anderen vier Kufenkünstlern im kleinen deutschen Team zu. Der Berliner Peter Liebers will bei seiner WM-Premiere lediglich auf sich aufmerksam machen, und die talentierte Münchnerin Annette Dytrt kämpft wie bei jedem Wettkampf allein gegen ihre Nerven. Die schwierigste Ausgangsposition haben die Eistänzer Nelli Ziganschina und Alexander Gazsi (Chemnitz/Berlin), die erst in der vergangenen Woche von ihrem Start erfuhren.Weil die Dortmunder Geschwister Christina und William Beier (Sehnenscheidenentzündung) verletzungsbedingt absagen mussten, rückte die russisch-deutsche Verbindung nach. «Klar freuen wir uns, dass wir starten dürfen. Andererseits ist auch Angst da, denn wir werden nicht nur ins kalte, sondern ins eisige Wasser geworfen», meinte der 23- jährige Gazsi. «Uns ärgert schon, dass es nicht eher mal vom Verband einen Hinweis gab, dass wir eventuell einspringen müssen. Denn solch eine Verletzung kommt ja nicht plötzlich», sagte der Chemnitzer, der mit seiner Partnerin zuletzt bei der Abschiedstour von Katarina Witt mitwirkte. Die Shows machten zwar viel Spaß - richtiges Training sieht aber anders aus. (Britta Körber, dpa)