27. Jun 2007 19:27
Er sei mit 18 Jahren, als er die Verpflichtungserklärung unterschrieb, nicht in der Lage gewesen, die Sache zu durchschauen, verlautbart Eiskunstlauf-Trainer Ingo Steuer. Und bittet um Vergebung.
Mit 18 Jahren, als er die Verpflichtungserklärung unterschrieb, sei er gar nicht in der Lage gewesen, die Sache zu durchschauen. Er hatte verschiedene Probleme, wollte aber sportlich das Optimale erreichen. Als ihm Hilfe angeboten wurde, schlug er sie nicht aus.Diese Erklärung Steuers liegt auch der Deutschen Eislauf-Union (DEU) und Joachim Gauck als Vorsitzendem der Unabhängigen Beratungskommission in Stasi-Fragen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) vor. Das Bundesinnenministerium hat zudem mitgeteilt, dass Steuer künftig als Trainer nominiert werden darf. Auf diesen Grundlagen wollte die DEU eigentlich in dieser Woche entscheiden, wie eine Zusammenarbeit mit dem Erfolgscoach aussehen könnte. Ein Vorgespräch fand jedoch bisher nicht statt. (dpa)