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Lupe Sechs Athleten mit Schutzsperre belegt

Bereits vor dem Start der nordischen Ski-WM im japanischen Sapporo ist Doping wieder ein Thema. Gleich sechs Athleten wiesen einen zu hohen Hämoglobinwert auf.

Sechs Athleten haben den Bluttest bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Sapporo nicht bestanden. Sie sind vom Internationalen Skiverband (FIS) mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt worden.
Langläufer und Kombinierer
Bei den im Vorfeld der Wettkämpfe durchgeführten Kontrollen lagen die Hämoglobinwerte der Langläufer Reto Burgermeister (Schweiz), Sergej Dolidowitsch (Weißrussland) und Alen Abramovic (Kroatien) sowie der Nordischen Kombinierer Konstantin Woronin, Dmitri Matwejew (beide Russland) und Jochen Strobl (Italien) über der erlaubten Grenze von 17,0. Sie müssen daher zum WM-Auftakt zuschauen.

Insgesamt wurden 326 Athleten - 313 Langläufer und 67 Kombinierer - von der japanischen Anti-Doping-Agentur im Vorfeld der Titelkämpfe getestet. Die FIS hat in dieser Saison 11 Sportlern eine Ausnahmegenehmigung erteilt, die wegen genetischer Besonderheiten höhere Werte aufweisen dürfen. Aus der deutschen Mannschaft betrifft dies die Langläufer Franz Göring und Jens Filbrich, bei dem die Ausnahmeregel jedoch lediglich für Wettkämpfe in einer Höhe von über 1000 Metern gilt. (nz)