Eislauf-Union hat weiteren Stasi-Fall
13.02.2007
Herausgeber: netzeitung.de
«Wehr steht im Grundsatz her dazu», sagte Uwe Harnos, ebenfalls DEU-Vizepräsident. Zu Konsequenzen wollte er sich nicht äußern: «Das ist alles noch ganz frisch. Eine Beurteilung können wir noch nicht abgeben.» Harnos kündigte an, dass sich die DEU um Akteneinsicht bemüht.
Dem MDR-Magazin «Sachsenspiegel» liegt nach eigenen Angaben eine Kopie der Verpflichtungserklärung Wehrs aus dem Jahr 1985 vor. Der Leiter der Chemnitzer Birthler-Behörde, Martin Böttger, habe die Existenz einer 300 Seiten starken IM-Akte bestätigt, berichtete der MDR am Montag. Am Mittwoch soll laut MDR die Birthler-Behörde in Chemnitz eine Pressekonferenz zum Fall Johannes Wehr geben.
Der Funktionär hatte sich in den vergangenen Monaten wie das gesamte DEU-Präsidium offiziell für eine Trennung vom erfolgreichen Eiskunstlauf-Trainer Ingo Steuer wegen dessen Stasi-Verstrickungen ausgesprochen. (nz)

