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Lupe Hölzl überzeugt beim Riesenslalom

Kathrin Hölzl hat beim Riesenslalom der Damen in Aspen eine sehr gute Figur gemacht. Bei den Herren sorgte Skirennläufer Stephan Keppler für das beste deutsche Abfahrtsergebnis seit langem.

Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen hat beim Riesenslalom in Aspen mit Rang sechs ihr bestes Resultat im alpinen Ski-Weltcup erreicht und die WM-Form erfüllt. Die 22-Jährige lag am Samstag im Ziel 3,10 Sekunden hinter der siegreichen Kathrin Zettel aus Österreich. Zweite wurde die Finnin Tanja Poutiainen, Dritte die Österreicherin Michaela Kirchgasser. Die Partenkirchenerin Maria Riesch belegte beim zweiten Rennen nach langer Verletzungspause den 17. Platz. Veronika Staber aus Samerberg und Carlin Fernsebner aus Ramsau konnten sich nicht für den zweiten Lauf qualifizieren.

Keppler überrascht
Zuvor hatte Skirennläufer Stephan Keppler aus Ebingen im kanadischen Lake Louise für eine Riesen-Überraschung gesorgt und mit Platz acht das beste deutsche Abfahrt-Ergebnis seit zwei Jahren erreicht. Der 23-Jährige, der im Januar beim Weltcup in Garmisch-Partenkirchen als 21. zum bislang einzigen Mal in die Punkte gefahren war, sicherte sich damit auch völlig unerwartet das Ticket für die Weltmeisterschaft im Februar im schwedischen Are. Im Ziel hatte Keppler einen Rückstand von 0,90 Sekunden auf Sieger Marco Büchel. Der Liechtensteiner gewann sein drittes Weltcup-Rennen.

Beim besten Abfahrts-Ergebnis seit Max Rauffers Sieg im italienischen Gröden vor zwei Jahren belegte der zweite deutsche Starter, Johannes Stehle aus Obermaiselstein, den 51. Platz. Im Training waren die beiden Deutschen noch weit hinterhergefahren, Rang 30 von Keppler am Freitag war das mit Abstand beste Resultat gewesen.

Büchel siegte beim Überseerennen in 1:50,72 Minuten mit 0,05 Sekunden Vorsprung vor dem Kanadier Manuel Osborne-Paradis. Dritter wurde der Italiener Peter Fill mit einem Rückstand von 0,14 Sekunden.

Am Sonntag geht es in Lake Louise mit einem Super-G weiter. Dort starten für den Deutschen Skiverband (DSV) Keppler und der Partenkirchener Felix Neureuther. (nz)