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Haltmayr bei Super-G auf Rang fünf

27. Jan 2006 14:17, ergänzt 14:56
Petra Haltmayr
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Petra Haltmayr ist hat den Super-G beim Weltcup-Rennen in Cortina d'Ampezzo auf Rang fünf beendet. Schnellste Fahrerin war Weltmeisterin Anja Pärson.

Petra Haltmayr hat im Schneetreiben von Cortina d'Ampezzo mit Platz fünf ihr bestes Weltcup-Resultat in einem Super-G seit über vier Jahren erzielt. Die 30-Jährige aus Rettenberg fuhr bei schwierigen Bedingungen auf der Tofana-Piste ein beherztes Rennen und hatte in 1:17,84 Minuten 1,09 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Anja Pärson (Schweden).

«Ich freue mich, dass ich endlich einmal einen guten Lauf heruntergebracht habe. Man merkt vor allem, dass man das Skifahren nicht verlernt hat», sagte Haltmayr, die nach zuletzt schwächeren Resultaten bereits vor einer Woche in St. Moritz/Schweiz nur wegen eines Torfehlers ein Spitzenresultat verpasst hatte.

Pärson siegt überlegen

Das Rennen in Cortina d'Ampezzo war wegen 30 Zentimeter Neuschnees um zweieinhalb Stunden verschoben worden. Super-G-Weltmeisterin Anja Pärson kam am besten mit den schlechten Sichtbedingungen zurecht und lag bei ihrem 31. Weltcupsieg in 1:16,75 Minuten vor den beiden Amerikanerinnen Julia Mancuso (1:17,09) und Lindsey Kildow (1:17,53). Im Gesamtweltcup behauptete die viertplatzierte Kroatin Janica Kostelic mit 1208 Punkten ihre Führung vor Michaela Dorfmeister (Österreich/957), die trotz eines zehnten Rangs ihre Spitzenposition in der Disziplinenwertung verteidigte.

Abfahrt ist Hubers letzte Chance

Isabelle Huber (Ruhpolding) wurde nur 37. und muss nun ihre letzte Chance zur Olympia-Nominierung in der Abfahrt am Samstag (10.00 Uhr/ARD) suchen. Auf der Olympia-Strecke von 1956 muss Huber unter die besten 15 fahren, um das Ticket für Turin doch noch zu lösen. Martina Ertl-Renz (Lenggries) hatte mit den weichen Pistenbedingungen ihre Schwierigkeiten und fuhr mit 1,94 Sekunden Rückstand auf Pärson auf Platz 17. «Ich bin nicht wirklich zufrieden, aber immerhin war es schon besser als in den letzten Super-G-Rennen», sagte die 32-Jährige, deren wahre Form erst im Riesenslalom am Sonntag auf dem Prüfstand steht. Stefanie Stemmer (Rottach-Egern) verpasste als 43. Weltcup-Zähler.

Die Amerikanerin Caroline Lalive muss wegen eines Bruchs der Kniescheibe ihre dritten Olympischen Winterspiele abschreiben. Die 26-Jährige zog sich die Verletzung im ersten Abfahrtstraining am Mittwoch zu und flog am Freitag zurück in die USA. Auf der anspruchsvollen Abfahrt von Cortina hatte bereits die Österreicherin Brigitte Obermoser nach einem Sprung einen Kreuzbandriss erlitten. (nz)

 
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