netzeitung.deBayerische Skispringer nicht zu schlagen

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Die bayerischen Skispringer sind national eine Klasse für sich. Die Athleten aus Thüringen und Baden-Württemberg hatten das Nachsehen.

Die bayerischen Skispringer haben ihren Mannschaftstitel bei den deutschen Meisterschaften im Skispringen verteidigt. Michael Neumayer (Berchtesgaden), Ferdinand Bader (Auerbach), Michael Uhrmann (Rastbüchl) und Georg Späth (Oberstdorf) setzten sich am Donnerstagabend in Hinterzarten mit 929,5 Punkten gegen die Teams aus Thüringen (885,5) und Baden-Württemberg (855,5) durch. Die größte Weite standen Späth, Neumayer und Martin Schmitt (Furtwangen) mit jeweils 100,5 Meter.

«Wir sind alle gut gesprungen und haben verdient gewonnen. Es ist ein schöner Titel», sagte Uhrmann. Die favorisierten Bayern, die bis auf Bader mit der erfolgreichen WM-Mannschaft angetreten waren, lagen nach dem ersten Durchgang bereits in Führung.

Bis auf die verletzten Maximilian Mechler (Isny) und den nach seinem Kreuzbandriss im Januar noch nicht hundertprozentig einsatzfähigen Alexander Herr (Schonach-Rohrhardsberg) präsentierte sich die komplette Nationalmannschaft an der Adlerschanze den Fans. Dabei zeigte neben Späth, Schmitt und Neumayer vor allem Stephan Hocke (Oberhof) mit 99 Meter eine ansprechende Leistung vor den Augen des Bundestrainers Peter Rohwein. (nz)