netzeitung.dePechstein stellt sportliche Zukunft in Frage

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Claudia Pechstein. (Foto: dpa <br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Claudia Pechstein.
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Kurz vor der Eisschnelllauf-WM in Inzell brodelt es im deutschen Team. Claudia Pechstein hat erneut klar gemacht, dass sie mit Cheftrainer Helmut Kraus nicht zusammen arbeiten wird.

Am Tag der Eröffnung der Weltmeisterschaft in Inzell sind die Spannungen im deutschen Eisschnelllauf-Team noch größer geworden. Claudia Pechstein sprach erneut eine Ablösung von Cheftrainer Helmut Kraus an und stellte zugleich ihre sportliche Zukunft in Frage, wenn die Verbands-Führung den Umgang mit den Athleten nicht verbessere.

Auch DESG in Kritik mit einbezogen
«Von mir aus können wir Herrn Kraus auch ablösen. Der Verband muss sich bewegen», forderte die Berlinerin in «Sport Bild». Grund ihrer Unzufriedenheit seien «Kommunikations-Defizite» von Kraus.

Zuvor hatten auch andere Athleten aus dem Osten des Landes die Kompetenz von Kraus in Frage gestellt. «Es geht ziemlich chaotisch zu, es gibt Stunk an allen Ecken und Enden», bekannte der Erfurter Robert Lehmann. Den deutschen Vizemeister hatte Kraus von den Europameisterschaften ausgeschlossen. Nicht ein Gespräch habe es dazu mit dem Chefcoach gegeben. «Aber er ist nicht allein an dem Chaos schuld, es ist die fehlende Kompetenz der ganzen Chefetage», zog Lehmann auch DESG-Präsident Gerd Zimmermann und Sportdirektor Günter Schumacher in seine Kritik mit ein.

Die neumalige Weltmeisterin Monique Garbrecht- Enfeldt aus Berlin erklärte indes, dass Kraus auch in der Materialfrage versagt hätte. So seien alle ihre Einwände zu dem neuen Laufanzug bei ihm auf taube Ohren gestoßen. (nz)