Friesinger in bestechender Form
Auch über 3000 Meter ließ die Lokalmatadorin der Konkurrenz keine Chance und ging nach 4:13,07 Minuten vor der Erfurterin Daniela Anschütz über den Zielstrich. «Das war ein prima Auftakt für mich. Ich bin sehr zufrieden», freute sich die Doppel-Weltmeisterin von Seoul: «Die Bedingungen haben mich nicht gestört. Ich bin hier schon bei schlimmerer Witterung gelaufen.»
Bei den Herren wurde im Sprint der Grefrather Christian Breuer (73,800) nach zwei Bestzeiten seiner Favoritenrolle gerecht. Das Klassement der Allrounder führt dessen Klubkamerad Stefan Heythausen (78,277) knapp vor Titelverteidiger Jan Friesinger (78,666) an. Breuer hat damit das angestrebte Ticket zur Sprint-WM in Salt Lake City so gut wie sicher. Auf den zweiten Startplatz hofft der Inzeller Dino Gillarduzzi, der auf Grund von Leistenproblemen seinen Titel nicht verteidigen kann. (nz)
