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Lupe Friesinger in bestechender Form

Top-Favoritin Anni Friesinger hat sich zum Auftakt der deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Eisschnellläufer an die Spitze des Klassements gesetzt. Bei den Herren dominiert Christian Breuer.

Zum Auftakt der deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Eisschnellläufer hat sich Top-Favoritin Anni Friesinger an die Spitze des Feldes gesetzt. Bei nicht optimalen Witterungsbedingungen sprintete sie auf der Freiluftbahn in Inzell die 500 Meter in sehr guten 39,57 Sekunden und war damit sogar schneller als die Sprinterinnen, unter denen sich Jenny Wolf aus Berlin in 39,93 Sekunden als die Schnellste erwies. Sabine Völker (40,21) und Judith Hesse (beide Erfurt/40,40) belegten die nächsten Plätze.

Auch über 3000 Meter ließ die Lokalmatadorin der Konkurrenz keine Chance und ging nach 4:13,07 Minuten vor der Erfurterin Daniela Anschütz über den Zielstrich. «Das war ein prima Auftakt für mich. Ich bin sehr zufrieden», freute sich die Doppel-Weltmeisterin von Seoul: «Die Bedingungen haben mich nicht gestört. Ich bin hier schon bei schlimmerer Witterung gelaufen.»

Bei den Herren wurde im Sprint der Grefrather Christian Breuer (73,800) nach zwei Bestzeiten seiner Favoritenrolle gerecht. Das Klassement der Allrounder führt dessen Klubkamerad Stefan Heythausen (78,277) knapp vor Titelverteidiger Jan Friesinger (78,666) an. Breuer hat damit das angestrebte Ticket zur Sprint-WM in Salt Lake City so gut wie sicher. Auf den zweiten Startplatz hofft der Inzeller Dino Gillarduzzi, der auf Grund von Leistenproblemen seinen Titel nicht verteidigen kann. (nz)