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Lupe Lindemann auf Medaillenkurs

Eiskunstläufer Stefan Lindemann hat bei der WM für eine Überraschung gesorgt. Der deutsche Meister kann nach dem Kurzprogramm auf eine Medaille hoffen.

Stefan Lindemann hat sich bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund vor der Kür-Entscheidung eine hervorragende Ausgangsposition verschafft. Der deutsche Meister schob sich mit einer nahezu fehlerfreien Leistung im Kurzprogramm auf den dritten Rang vor.

Kaum zu zweifeln ist schon vor der Kür-Entscheidung am Donnerstag (18.30 Uhr) an einer erfolgreichen Titelverteidigung von Jewgeni Pluschenko. Der 21 Jahre alte Russe faszinierte die 3500 Zuschauer mit einem Flamenco und baute seine Führung weiter aus. Nur Europameister Brian Joubert aus Frankreich konnte annähernd mit dem Olympia-Zweiten von Salt Lake City mithalten.

Lindemann: Bin zufrieden
Lindemann gelangen zur Filmmusik «Earnest» sowohl der dreifache Axel als auch die Kombination aus vierfachem und dreifachem Toe-Loop einwandfrei, den dreifachen Lutz allerdings landete der Erfurter auf zwei Füßen. Belohnt wurde der ehemalige Junioren-Weltmeister mit hohen Noten zwischen 5,5 und 5,8 Punkten. «Ich bin zufrieden, weil ich konzentriert war und ein fehlerfreies Programm gelaufen bin», so Lindemann. Seine Trainerin Ilona Schindler war da weit euphorischer. «Das war sensationell von Stefan.» (nz)