netzeitung.deBergmann hofft auf Fehler von Pärson

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Monika Bergmann. (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Monika Bergmann.
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Monika Bergmann-Schmuderer hat am Sonntag beim Slalom-Weltcup den zweiten Platz belegt. Für die 26-Jährige ist dies der bislang größte Erfolg in der laufenden Saison.

Monika Bergmann-Schmuderer aus Lam hat bei ihrem Heimrennen am Großen Arber in Zwiesel am Sonntag mit Rang zwei ihr bestes Saisonresultat erzielt. «Ich bin happy bis zum Anschlag und voll zufrieden», sagte Bergmann, der nur noch der erste Sieg im Weltcup fehlt. «Vom Gefühl her war es zwar nicht so toll, es war extrem rippig und schwierig zu fahren. Aber anscheinend war ich doch flott unterwegs.»
Maier beeindruckt
Schneller als die 26-Jährige (1:30,02 Minuten) war lediglich die Schwedin Anja Pärson, die sich in 1:29, 58 ihren neunten Saisonsieg holte und nach dem Riesenslalom-Weltcup am Vortag auch den Slalom-Weltcup vorzeitig gewann. Dritte wurde bei schwierigen Pistenverhältnissen und Schneetreiben Veronika Zuzulova aus der Slowakei (1:30,26).

Monika Bergmann kam zwar an Pärson nicht ganz heran, «aber irgendwann macht auch die einen Fehler, und dann bin ich da.» Zusammen mit Ehemann Roland Schmuderer wohnt die Zollhauptwachtmeisterin nur 30 Kilometer entfernt in Blaibach. Am Arber machte sie ihre ersten Bögen auf Skiern, doch trotz des Erfolgsdrucks vor ihrer Heimkulisse blieb sie die Ruhe selbst.

Auch Cheftrainer Wolfgang Maier zeigte sich beeindruckt. «Ich habe gedacht, sie zeigt Nerven, aber denkste. Sie hat schon im ersten Lauf voll attackiert und den zweiten nervenstark und souverän runtergebracht. Das war eine Tip-Top-Vorstellung. Gegen eine Pärson in dieser Form zu verlieren, ist schwer okay.»

Annemarie Gerg und ihre Lenggrieser Vereinskollegin Martina Ertl belegten die Ränge 18 und 22. Maria Riesch vom SC Partenkirchen und Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen hatten sich nicht für den zweiten Lauf qualifiziert. (nz)