Ackermann siegt zum vierten Mal in Serie
Im Schatten des deutschen Erfolgsduos landete Thorsten Schmitt (Furtwangen) auf Platz 17. Ex-Weltmeister Marko Baacke (Ruhla) enttäuschte als 36. erneut, nachdem er wieder einmal ängstlich auf den viertletzten Platz gesprungen war.
«Ich war beim Springen ziemlich müde und habe es diesmal über das Laufen gewonnen. Das Material war super und bei Sonnenenschein läuft schließlich jeder gern.» Der 26-Jährige hatte mit Sprüngen auf 99,5 und 96,5 Metern zwar erneut das Springen auf der Normalschanze gewonnen, nahm diesmal aber nur 28 Sekunden Vorsprung auf den stärker eingeschätzten Erzrivalen Felix Gottwald mit auf die selektive Strecke am Lavazzopass. «Diesmal reicht der Vorsprung für den Langlauf nicht», prognostizierte Weinbuch. Der Chefcoach behielt nicht recht, denn schon nach der Hälfte der Distanz hatte Ackermann seinen Vorsprung verdoppelt.
Im Gesamtweltcup führt der Titelverteidiger mit der Idealpunktzahl von 400 Zählern vor dem sechsplatzierten Finnen Hannu Manninen (260) und Haseney (226). Ackermann kassierte erneut 22.500 Euro an Prämien und baute sein Saisonkonto damit auf 90.000 Euro aus. Vier Siege in Serie zum Weltcup-Auftakt feierte bisher nur der Olympiasieger Kenji Ogiwara in der Saison 1993/94. (nz)

