Trotz des Insolvensverfahrens soll der Spielbetrieb der Ice Tigers aufrecht erhalten werden.
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Wegen anhaltender Finanzprobleme haben die Nürnberg Ice Tigers die Reißleine gezogen. Der Insolvenzverwalter beruhigt indes die Fans: Vorrangiges Ziel sei es, den Spielbetrieb «vollständig aufrecht zu erhalten.»
Die Nürnberg Ice Tigers haben wegen ihrer anhaltenden Finanzprobleme die Reißleine gezogen und Insolvenz beantragt. Dies teilte der Klub der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) am Mittwoch mit. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter sei der Nürnberger Rechtsanwalt Volker Böhm bestellt worden. Vorrangiges Ziel sei es, den Spielbetrieb «vollständig aufrecht zu erhalten», damit alle Spieltermine der laufenden Saison wahrgenommen werden könnten, kündigte der Insolvenzverwalter an. Dazu sollten umgehend Gespräche unter anderem mit der DEL und den Sponsoren geführt werden.
Der Schritt vor das Amtsgericht Nürnberg sei «unumgänglich» geworden, nachdem Verhandlungen mit potenziellen Sponsoren zur Rettung des finanziell angeschlagenen Klubs gescheitert seien, berichtete Geschäftsführer Norbert Schumacher. Nach Angaben des Insolvenzverwalters wurde die Mannschaft am Mittwoch über den Schritt informiert. Sportlich hatte der Vizemeister von 2007 am Dienstagabend noch Grund zum Jubeln gehabt: Bei den Hamburg Freezers siegten die Franken 3:2 nach Verlängerung. (dpa)