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Deutsche Eishockey-Liga: 

Krefeld beendet Eisbären-Serie

26. Okt 2008 15:25, ergänzt 16:53
Florian Busch fehlte den Eisbären an allen Ecken und Enden
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Die Berliner Eisbären haben erstmals ein Heimspiel in der neuen Arena verloren und versinken immer weiter im Mittelfeld der Liga. Krefeld liegt nun punktgleich mit Düsseldorf wieder an der Tabellenspitze.

Der deutsche Meister EHC Eisbären hat in der neuen Arena O2 World seine weiße Heim-Weste verloren. Die Berliner unterlagen am Sonntag in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) Krefeld mit 1:3 (0:1, 0:1, 1:1) und treten im Tabellen-Mittelfeld mit 24 Punkten auf der Stelle. Für die Eisbären war es die erste Niederlage im fünften Heimspiel der Saison, Krefeld eroberte mit jetzt 31 Zählern - zumindest für vier Stunden - die Tabellenspitze punktgleich vor der DEG. Die Metro Stars hatten beim 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gegen die Nürnberg Ice Tigers alles im Griff. Shane Joseph, Evan Kaufmann, Bradley Tutschek und Ryan Ramsey schossen die Düsseldorfer Tore vor 5500 Zuschauern bei einem Gegentreffer von André Savage.

Düsseldorf fertigt Nürnberg ab

«Das ist jetzt gerade eine schwere Zeit für uns, aber wir dürfen nicht die Nerven verlieren», sagte der Berliner Trainer Don Jackson nach der Niederlage und mahnte zur Ruhe. Herberts Vasiljevs (16.) und Patrick Hager (37.) hatten die Krefelder in Berlin , die zuvor von fünf Spielen vier verloren hatten, vor 14.200 Zuschauern in der erneut ausverkauften O2-World-Arena in Führung gebracht. Die Berliner, die noch immer ohne die verletzten Florian Busch und Brandon Smith antreten mussten, brachten nur wenige zwingende Aktionen zustande. Der angeschlagene Richie Regehr wurde nur im Powerplay eingesetzt.

Zwar weckte Steve Walker mit dem Anschluss (41.) noch einmal Hoffnung bei den Gastgebern. Doch die geschickt verteidigenden Krefelder zeigten sich einfach effizienter. In der letzten Minute nahm Jackson den Torhüter heraus, brachte einen zusätzlichen Spieler. Doch den Treffer markierten die Gäste, Charlie Stephens beförderte die Scheibe zum Endstand (60.) ins leere Berliner Tor. Am Mittwoch geht es für die Berliner in der Champions League in Magnitorgork/Russland weiter. Danach stehen in der DEL in Iserlohn und Hamburg zwei Auswärtsspiele an.

«Wir mussten die Eisbären in Zweikämpfe verstricken. Das war gegen die spielerisch stärkeren Gastgeber unsere einzige Chance, und die haben wir genutzt», freute sich der Krefelder Coach Igor Pawlow nach dem Auswärtssieg. (dpa)

 
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