In den Hinspielen der 2. Qualifikationsrunde für den Uefa-Cup präsentierten sich die Bundesligisten in unterschiedlicher Verfassung. Die Berliner siegten souverän in Ljubljana, die Stuttgarter enttäuschten vor eigenem Publikum.
Die Bundesligisten VfB Stuttgart und Hertha BSC haben am Donnerstag ihre Hinspiel-Begegnungen in der 2. Qualifikationsrunde für den Uefa-Pokal gewonnen. Die Berliner setzten sich bei Sloweniens Pokalsieger NK Interblock Ljubljana souverän mit 2:0 (1:0) durch. Der VfB Stuttgart konnte nur mit viel Mühe eine Blamage verhindern. Nach einer weitgehend enttäuschenden Leistung drei Tage vor ihrem ersten Saisonspiel in der Bundesliga erreichten die Schwaben gegen den ungarischen Vertreter FC ETO Györ nur ein 2:1 (2:1). Damit verpassten sie es, sich ein bequemes Polster für das Rückspiel zu verschaffen.
Nach gutem Beginn und Toren des in die deutsche Nationalmannschaft berufenen Serdar Tasci (13.) und des Rumänen Ciprian Marica (33.) wurde Stuttgart zunehmend schwächer. Die Folge: Zoltán Böör (45.) traf für den bestenfalls zweitklassigen ungarischen Tabellenletzten vor 11.00 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena. Die Berliner hingegen gaben sich keine Blöße und konnten sich auf Marko Pantelic verlassen. Der Stürmer traf zweimal (16./82.) und öffnete für die Berliner die Tür zum Uefa-Cup.