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UI-Cup-Pleite in Russland: 

VfB Stuttgart bangt um Teilnahme am Uefa-Cup

19. Jul 2008 17:58, ergänzt 18:02
Stuttgarts Pavel Pardo (r.) mit Romenskojes Dmitry Kirichenko
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Der VfB Stuttgart hat in seinem ersten Pflichtspiel der Saison nicht überzeugen können. Beim UI-Cup- Gastspiel im russischen Ramenskoje offenbarte die Mannschaft von Trainer Veh nicht nur Schwächen in der Defensive.

Nach einem missglückten Pflichtspiel- Auftakt muss der VfB Stuttgart um den Einzug in den Uefa-Pokal bangen. Der Fußball-Bundesligist verlor am Samstag die Hinrunden- Partie in der dritten Runde des UI-Cups beim russischen Vertreter Saturn Ramenskoje etwas unglücklich mit 0:1 (0:1). Damit stehen die Schwaben im Rückspiel am 27. Juli bereits unter großem Druck. Das frühe Siegtor für Ramenskoje erzielte Stürmer Dmitri Kiritschenko in der 3. Minute.

Der noch mitten in der Saisonvorbereitung stehende VfB trat 50 Kilometer südöstlich von Moskau ohne die Vize-Europameister Jens Lehmann, Thomas Hitzlsperger und Mario Gomez an. Sie steigen erst am Montag ins Training ein. Zudem fehlten die EM-Teilnehmer Ludovic Magnin und Fernando Meira, der Stuttgart wahrscheinlich in Kürze verlassen wird und mit Galatasaray Istanbul in Verbindung stehen soll. Dafür gab der einst suspendierte Danijel Ljuboja im Angriff sein Comeback. Spielmacher Jan Simak stand als einziger Neuzugang in der Startelf. Anstelle von Lehmann kam in Alexander Stolz der dritte Torwart zu seinem Pflichtspiel-Debüt für den VfB und hielt gut.

Zunächst vergab der schwache Yildiray Bastürk eine große Chance für den VfB, als er aus wenigen Metern das Außennetz traf (3.). Kurz darauf bediente auf der Gegenseite Alexej Iwanow Saturn-Star Kiritschenko, der Stolz aus kurzer Distanz keine Chance ließ. Damit war die Taktik des noch im Aufbau befindlichen VfB, zunächst sicher zu stehen, über den Haufen geworfen. Stattdessen mussten die «Roten» gegen den mitten in der Saison stehenden Tabellen-Zwölften der ersten russischen Liga auf Angriff umschalten.

Unsichere VfB-Innenverteidigung

Der VfB ließ sich aber nicht schocken und kam gegen die in der Abwehr unsicheren Gastgeber zu guten Chancen. Auf der Gegenseite parierte Stolz glänzend gegen Aleksei Iwanow (23.). Auch nach der Pause bot der VfB eine ordentliche Leistung, auch wenn die Innenverteidigung mit Serdar Tasci und Matthieu Delpierre manchmal unsicher wirkte. So traf Kiritschenko gegen die nun müder wirkenden Gäste den Innenpfosten (63.). Für den insgesamt gleichwertigen VfB verpassten in der Schlussphase Simak und der für Ljuboja eingewechselte Marica den Ausgleich. (dpa)

 
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