29.06.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Erik Zabel
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Erik Zabel sieht seine Rolle als Radprofi vor dem Hintergrund der jüngsten Dopingaffäre sehr selbstkritisch. Der Sprinter erwartet einen «Flächenbrand».
Erik Zabel vom Team Milram hat auf den aktuellen Dopingskandal in Spanien mit großer Besorgnis reagiert. «Man schämt sich schon manchmal, dass man diesen Sport betreibt», sagte der sechsmalige Gewinner des Grünen Trikots in der ARD-Dokumentation «Die rollende Apotheke» am Mittwochabend. Nach Meinung des 35 Jahre alten Sprinters könnten die Ermittlungen der spanischen Guardia Civil zu «einem Flächenbrand führen, der nicht mehr zu löschen ist».
Kritik an der PresseIn dem knapp einstündigen Film über die jüngste Dopingaffäre um das spanische ProTour-Team Astana-Würth übte der kasachische Team-Kapitän Alexander Winokurow Kritik an der Berichterstattung: «Welche Dopinggeschichte? Das ist doch nichts Schlimmes. Die Presse macht mehr daraus als notwendig.»
Nachdem das Team des ehemaligen Teamchefs Manolo Saiz von der Tour-de-France-Leitung als «unerwünscht» ausgeladen wurde, absolvierte die Mannschaft am Donnerstagmorgen trotzdem den obligatorischen medizinischen Check. Eine endgültige Entscheidung über die Tour-Teilnahme des Rennstalls trifft bis spätestens Freitag der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne. (nz)