netzeitung.deUllrich: DNA-Test eventuell nach der Tour

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Jan Ullrich (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Jan Ullrich
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Radprofi Jan Ullrich hat kein Problem damit, vor dem Hintergrund der Doping-Vorwürfe einen DNA-Test zu leisten - nach der Tour de France.

Jan Ullrich hat am Mittwoch nach seiner Ankunft im Mannschafts-Hotel des T-Mobile-Teams in Blaesheim im Elsaß noch ein Mal seine Unschuld beteuert. «Ich habe mit den Spekulationen einer spanischen Tageszeitung nichts zu tun. Ich habe einen Anwalt eingeschaltet», sagte der 32-Jährige, der von «El País» in Zusammenhang mit der spanischen Doping-Affäre um die Mediziner Eufemiano Fuentes und Merino Batres gebracht worden war.

Einen DNA-Test zu erbringen, der leicht beweisen könnte, dass die ihm von der Zeitung zugeschriebenen Blutbeutel aus einer Madrider Praxis nicht von ihm stammen, schloss er nicht aus: «Darüber werde ich mit meinem Anwalt sprechen - wenn dann frühestens nach der Tour», sagte Ullrich. Er habe in seiner «Karriere noch nie betrogen», erklärte der T-Mobile-Kapitän, der unterstrich: «Ich bin ja nirgends angeklagt.» Er werde sich ab sofort zu dem Fall nicht mehr äußern und wolle sich jetzt «auf meinen Höhepunkt Tour de France konzentrieren».

Ullrich reiste von seinem Schweizer Wohnort mit dem Auto zum Tour- Hotel seines Teams. Er kam mit seiner Freundin Sara, die er noch in diesem Jahr heiraten will, wie er in der Vorwoche erklärt hatte. Die Tour, bei der Ullrich zum zweiten Mal nach 1997 ins Gelbe Trikot fahren will, beginnt am Samstag mit einem 7,1 Kilometer langen Prolog in Straßburg. (nz)