23. Apr 2008 15:18
Das Duell der beiden deutschen Davis-Cup-Spieler beim Masters-Turnier im Fürstentum Monaco war eine klare Angelegenheit. Deutlich mehr Mühe hatte Roger Federer, der gegen einen Nobody am Rande einer Niederlage stand.
Mit Glück steht auch Roger Federer im Achtelfinale. Drei Tage nach seinem ersten Turniersieg des Jahres auf dem roten Sand in Estoril schrammte der Schweizer im Fürstentum Monaco an einer Blamage vorbei. Nach 1:5, 15:30-Rückstand im dritten Satz konnte er den Weltranglisten-137. Ruben Ramirez Hidalgo aus Spanien noch mit 6:1, 3:6, 7:6 (7:1) bezwingen. «Ich habe meinen Rhythmus total verloren und bin froh, doch noch gewonnen zu haben», sagte der Branchenprimus, der nun auf den Franzosen Gael Monfils trifft.Während Federer auf dem malerisch, an der Cote d'Azur gelegenen, Center Court aufschlug, waren die beiden deutschen Spitzenspieler auf den kleinen Nebenplatz 9 «verbannt» worden. Der als Nummer 31 der Weltrangliste momentan bestplatzierte deutsche Tennisprofi, Philipp Kohlschreiber, trumpfte von Beginn an auf und hatte den Hannoveraner Kiefer mehr oder minder sicher im Griff. Eine hochklassige Partie entwickelte sich nicht. «Kohli hat besser gespielt. Die Umstellung ist immer schwer, wenn man aus der Halle kommt», so Kiefer.