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Henin auf dem Tennisthron

12. Nov 2007 11:03
Die Siegerin Justin Henin (l.) und Maria Scharapowa
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Die Belgierin Justine Henin hat das Mastersfinale der Damen in Madrid gewonnen. Die Weltranglistenerste setzte sich in einem Marathon-Match gegen die Russin Maria Scharapowa durch.

Justine Henin hat ihre Vormachtstellung im Welt- Tennis in einem rekordträchtigen Saisonfinale eindrucksvoll untermauert. Die 25 Jahre alte Belgierin verteidigte ihren Titel am Sonntagabend beim WTA-Masters-Turnier in Madrid allerdings erst nach hartem Kampf mit 5:7, 7:5, 6:3 gegen die Russin Maria Scharapowa. Nach dem spannenden Marathon-Match über 204 Minuten warf die Siegerin ihren Schläger in die Menge und jubelte später bei der Siegerehrung: «Auf diese Art und Weise eine Saison zu beenden - das ist ein Traum, was heute passiert ist.»

Längstes Dreisatzfinale der Masters-Geschichte

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  • Die Favoritin feierte im längsten Dreisatzfinale der Masters-Geschichte ihren 25. Turniersieg in Serie. Henin hatte auch im Vorjahr gewonnen, die fünf Jahre jüngere Russin bereits bei ihrem Debüt 2004 triumphiert. Die Siegerin, die fünf Matchbälle für die Titelverteidigung brauchte, kassierte eine Million aus dem Preisgeld- Topf von drei Millionen US-Dollar.

    Scharapowa war mit einem psychologisch wichtigen Satzgewinn in das Duell der Nummer 1 mit der Nummer 6 gestartet - für Henin der erste Satzverlust während des gesamten Turniers. Zehn Mal gab es Einstand, aber Henin konnte sich beim Stand von 5:6 nicht in den Tiebreak retten. Die ehemalige Nummer eins Scharapowa kämpfte, die aktuelle Weltranglisten-Erste aus Belgien hielt dagegen und erzwang im zweiten Durchgang die Wende.

    Scharapowa nimmt Auszeit

    Das russische Glamourgirl Scharapowa stand zwar in diesem Jahr im Finale der Australian Open, war aber danach die gesamte Saison über von Verletzungen geplagt. Im dritten Durchgang ließen ihre Kräfte nach, dazu kamen Atemprobleme. Die junge Russin musste eine Auszeit nehmen, um sich vom Turnierarzt behandeln zu lassen. Doch auch diese Pause konnte den Erfolg Henins, für die es der zehnte Turniersieg der Saison war, nicht verhindern. (dpa)

     
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