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Russinnen gewinnen Fedcup

16. Sep 2007 15:16
Lindsay Davenport und Sohn.
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Swetlana Kusnezowa hat mit ihrem Einzel-Erfolg den Sieg der russischen Tennisfrauen im Fedcup perfekt gemacht. Auf der WTA-Tour veredelte unterdessen Lindsay Davenport ihr Comeback nach einjähriger Babypause.

Russlands Tennis-Damen haben Titelverteidiger Italien entthront und zum dritten Mal nach 2004 und 2005 den Fedcup gewonnen. Für den entscheidenden dritten Punkt zur uneinholbaren 3:0- Führung sorgte am Sonntag im Finale in Moskau die Weltranglisten-Zweite Swetlana Kusnezowa. Die US-Open-Finalistin setzte sich in einem packenden Duell gegen Francesca Schiavone nach der Abwehr zweier Matchbälle mit 4:6, 7:6 (9:7), 7:5 durch. Auf der WTA-Tour veredelte unterdessen Lindsay Davenport ihr Comeback nach einjähriger Babypause mit dem 52. Turniersieg ihrer Karriere.

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Italien hatte im vergangenen Jahr durch einen Finalsieg gegen Belgien zum ersten Mal den Fedcup geholt, verpasste aber gegen die starken Russinnen eine Überraschung. Bereits nach den ersten Einzeln am Samstag lagen die favorisierten Gastgeberinnen mit 2:0 vorn. Anna Tschakwetadse hatte Francesca Schiavone bezwungen, Swetlana Kusnezowa gegen Mara Santangelo gewonnen. Am Tag darauf stand die Weltranglisten-25. Schiavone gegen Kusnezowa dicht vor einem Coup.

Die Italienerin führte im zweiten Satz mit 5:4, vergab aber zwei Matchbälle. Auch im dritten Durchgang lag die 27-Jährige mit 4:1 in Front, doch mit großer Kampfkraft und Willensstärke drehte Kusnezowa noch die Partie. Nach 2:55 Stunden verwandelte sie ihren ersten Matchball, schnappte sich eine russische Fahne und drehte mit ihren Teamkolleginnen mehrere Ehrenrunden in der Arena «Luzhniki».

Deutlich ruhiger ließ es Lindsay Davenport nach ihrem Erfolg auf Bali angehen. Mit ihrem Baby auf dem linken Arm und der Trophäe in der rechten Hand strahlte die ehemalige Weltranglisten-Erste nach ihrem 6:4, 3:6, 6:2-Finalsieg gegen die Slowakin Daniela Hantuchova ins Publikum. Für Davenport war es der erste Titel seit dem Erfolg im Oktober 2005 in Zürich. «Das ist unglaublich. Ich bin so überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass ich schon so früh wieder so stark bin», erklärte die 31 Jahre alte Kalifornierin, die im Juni erstmals Mutter wurde, nachdem sie ihre Laufbahn im September 2006 beendet hatte.

Bei der Veranstaltung im August in New Haven kehrte sie in der Doppel-Konkurrenz auf die Tour zurück. In Bali wagte sie sich zum ersten Mal wieder im Einzel an den Start. Auch in der kommenden Woche in Peking will Lindsay Davenport spielen. Danach ist ihr weiterer Turnierplan noch ungewiss. In der Weltrangliste wird sie derzeit auf Position 234 geführt. (dpa)

 
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